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Xing untersucht das Netzwerkverhalten von Frauen und Männern

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Xing untersucht das Netzwerkverhalten von Frauen und Männern

Süddeutschland ist die Hochburg männlicher Dominanz

Xing untersucht das Netzwerkverhalten von Frauen und Männern

In Süddeutschland besonders selten: Frauen in Führungspositionen

(Foto: istockphoto.com/loooby)

Während Frauen auf Social Media wie Facebook und Twitter als deutlich aktivere Nutzergruppe gelten, scheinen sie im Business-Netzwerk Xing eher zurückhaltend zu agieren. Das legt zumindest eine Untersuchung von Xing an rund vier Millionen Nutzerprofilen nahe.

Im Durchschnitt haben Frauen auf Xing rund 20 Prozent weniger Kontakte als Männer. In den Branchen Consulting und Personalwesen können männliche User im Schnitt sogar auf ein 50 Prozent größeres Netzwerk zurückgreifen. In anderen Bereichen wie in der verarbeitenden Industrie, in der Rohstoffgewinnung und im industriellen Anlagenbau sind die Kontaktkreise der Frauen sogar etwas größer als die der Männer.

In einer Analyse betrachtet Xing zudem auch die Positionen seiner Mitglieder. Jeder sechste Mann hat im Business-Netzwerk eine Führungsposition inne - aber nur jede fünfzehnte Frau. Den höchsten Anteil an weiblichen Führungskräften gibt es erwartungsgemäß in medizinischen Berufen. Im Bildungswesen liegt der Anteil immerhin noch bei einem Drittel. In der IT, der Logistik oder Rohstoffgewinnung gibt es dagegen weniger als zehn Prozent Frauen in Führungspositionen.

Die Hochburg männlicher Dominanz liegt dabei recht deutlich im Süden der Bundesrepublik. In Friedrichshafen, Coburg und Unterföhring bekleiden zu 90 Prozent Männer Führungspostionen. In Berlin, Potsdam, Chemnitz, Konstanz oder Starnberg sieht das etwas anders aus: Dort ist immerhin ein Viertel aller Führungskräfte weiblich. 


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