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Die Internetwirtschaft im Jahr 2016

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Die Internetwirtschaft im Jahr 2016

4,2 Billionen US-Dollar Umsatz im Web

Wirtschaftswachstum des Internets (Foto: istockphoto.com/Olena_T)

Die Internetwirtschaft der G-20-Staaten wird in vier Jahren 4,2 Billionen US-Dollar Umsatz machen - im Jahr 2010 waren es 2,3 Billionen US-Dollar. Der größte Treiber des Internet-Wirtschaftswachstums ist das rasante Ansteigen der Nutzerzahlen weltweit.

Für 2016 sagen Experten in einem Report der Boston Consulting Group eine Gesamt-Userzahl von drei Billionen Nutzern voraus, etwa 45 Prozent der Weltbevölkerung sind dann online. Während das Internet anfangs noch Privilegierten vorbehalten war, ist es heutzutage allgegenwärtig. Vor allem die Partzipation von Nutzern aus den Schwellenländern schiebt das Wachstum an: Bis in vier Jahren, so die Studie, werden fast 70 Prozent der Internetnutzer aus Schwellenländern kommen. Allein China wird 800 Millionen Nutzer haben - so viele wie Deutschland, Frankreich, Indien, Japan, Großbritannien und die Vereinigten Staaten zusammen.

Über mobile Geräte werden im Jahr 2016 rund 80 Prozent der Breitbandverbindungen zum Internet laufen. Dies übrigens nicht zuletzt auch wegen der veränderten Kommunikationsstrukturen: Soziale Medien haben die Internetnutzung nachhaltig verändert.

"Kein Unternehmen kann es sich leisten, diese Entwicklung zu ignorieren", so David Dean, Senior Partner der Boston Consulting Group und Autor der Studie. "Jedes Unternehmen muss digital werden." Unternehmen empfiehlt die Studie, sich dem Trend zu öffnen und ihre Strategien für Expansion und Neuentwicklung anzupassen. Aber auch Regierungsinstitutionen seien gefragt. Statt den Fortschritt durch Einschränkungen aufzuhalten, sollten Wachstum, Innovation und Wahlmöglichkeiten für den Kunden durch entsprechende Richtlinien angeschoben werden.

Zu den G-20-Staaten zählen USA, Japan, Deutschland, China, Großbritannien, Frankreich, Italien, Kanada, Brasilien, Russland, Indien, Südkorea, Australien, Mexiko, Türkei, Indonesien, Saudi-Arabien, Südafrika, Argentinien und die Europäische Union.


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