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Studie zu Facebook-Freundschaften

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Studie zu Facebook-Freundschaften

Wer flucht, der fliegt

So stehen und fallen Facebook-Freundschaften (Foto: fotolia.com/Spectral Design)

Die wichtigsten Gründe, auf Facebook neue Freundschaften zu knüpfen oder bestehende Kontakte zu löschen, wurden jetzt untersucht. Reale Bekannte haben auch in der virtuellen Welt gute Karten. Und wer sich daneben benimmt, ist bald einsam im Netzwerk.

Tatsächliche Freundschaften im "echten Leben" sind der wichtigste Grund für Facebook-Nutzer, im sozialen Netzwerk jemanden als Kontakt hinzuzufügen. Das gaben 82 Prozent aller von NM Incite befragten User an. Der Hauptgrund für das Entfernen von Facebook-Mitgliedern aus der Freundesliste dagegen sind unflätige und verletzende Kommentare, sagen 55 Prozent der Umfrageteilnehmer.

Wer auf Facebook aktiv ist, möchte bei guter Laune gehalten werden, daher sind deprimierende Kommentare ebenso unerwünscht wie Verkaufsgespräche. Und Vorsicht: Wer zu viel über das Netzwerk verbreitet, läuft Gefahr, seine Kontakte zu nerven und daher abserviert zu werden. Auch der Umfang der Kontaktliste kann Anlass zum Löschen werden - wer zu viele oder zu wenig Facebook-Freunde hat, macht sich verdächtig.

Die Studie gibt darüber hinaus auch Einblicke in die Nutzungsgewohnheiten der User. So benutzen Männer Facebook vor allem für karriereorientiertes Netzwerken oder Dating. Frauen dagegen tauschen sich auf Facebook kreativ aus, unterstützen einander mit positivem Feedback und suchen nach Schnäppchen. Dementsprechend tendieren Männer dazu, ihre Facebook-Kontakte nach Gesichtspunkten wie Karrierenutzen und äußerer Attraktivität auszuwählen, während Frauen vor allem bereits im nicht-virtuellen Leben bestehende Freundschaften ins Netzwerk holen.

Für die Studie wurden in den USA 1.865 Nutzer sozialer Netzwerke, darunter neben Facebook auch Twitter, Blogs, Video-Sharing-Netzwerke, Foren und Empfehlungswebseiten, im Alter ab 18 Jahren befragt. Die Befragung fand von Ende März bis Mitte April 2011 statt.


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