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Promoted Products bei Twitter

Geschlechtsspezifisches Targeting

Promoted Products bei Twitter (Foto: Fotolia / Andres Rodriguez)

Twitter reagiert auf den Wunsch von Werbekunden, gezielt nur Frauen oder Männer ansprechen zu wollen. Das geschlechtsspezifische Targeting soll auch für Nutzer den Vorteil bringen, relevantere Ads eingespielt zu bekommen.

Der Wunsch nach dem geschlechtsspezifischen Targeting war für Twitter eine harte Nuss: Das Netzwerk schreibt seinen Nutzern nicht vor, im Profil ihr Geschlecht zu identifizieren. Dementsprechend muss das Targeting über andere geschlechtsidentifizierende Faktoren bestimmt werden als die Angaben im Nutzerprofil.

"Wir können das Geschlecht mit Hilfe von öffentlichen Signalen auf Twitter erkennen, zum Beispiel am Nutzernamen oder an den Konten, denen der Nutzer auf Twitter folgt", schreibt Produkt Managerin April Underwood im Twitter Advertising-Blog. Der Ansatz sei überprüft worden, die Zuordnungen seien zu 90 Prozent akkurat. "Geschlechtsspezifisches Targeting ist eine weitere Option für Marketer, spezifische Zielgruppen direkt zu erreichen und damit mehr aus ihrer Twitter-Werbung herauszuholen."

Twitter hatte erst kürzlich bei den Promoted Ads den Targeting-Vorgang verändert: Eine zweistufige Zielgruppenauswahl soll die Auslieferung der Anzeigen noch relevanter und effektiver machen.


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