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Hoher Unternehmenswert setzt Facebook zu

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Hoher Unternehmenswert setzt Facebook zu

Facebook ist 33,7 Milliarden US-Dollar schwer

Hoher Unternehmenswert setzt Facebook zu (Foto: clipdealer/erwo1)

Facebooks Marktwert beträgt 33,7 Milliarden US-Dollar. Obwohl das soziale Netzwerk frühestens in drei Jahren einen Börsengang plant, werden die Anteile jetzt schon stark nachgefragt. Die hohe Bewertung bereitet den Managern Sorgen.

Noch können Facebook-Aktien nicht an der Börse gehandelt werden, langjährige Mitarbeiter und Investoren können jedoch ihre Unternehmensanteile verkaufen. Stammaktien würden derzeit für 76 US-Dollar gehandelt, berichtet die Financial Times Deutschland, aus diesem Preis ergibt sich der Gesamtwert des sozialen Netzwerks.

Ein Grund zur Freude ist der hohe Unternehmenswert nur bedingt: "Aus dem Umfeld des Unternehmens hört man immer wieder, dass die Preise aus Mangel an verfügbaren Anteilen künstlich aufgebläht seien und festgelegt wurden, ohne dass ausreichend Kenntnis vom wirtschaftlichen Zustand des Unternehmens bestünde", heißt es in dem Bericht. Doch Facebook müsse nach den Bestimmungen des amerikanischen Steuergesetzes diese Kurse berücksichtigen, wenn es seinen eigenen Wert bestimmt. Der hohe Unternehmenswert mache es für Facebook teurer, talentierte Angestellte unter Vertrag zu nehmen. Dazu kommt ein hoher Verwaltungsaufwand, denn das Netzwerk darf nicht mehr als 500 Anteilseigner haben und kauft aus diesem Grund eigene Aktien zurück.

Sollte Facebook an die Börse gehen, wäre das die größte Neuemission seit sechs Jahren, als die Google-Aktien zum ersten Mal öffentlich gehandelt wurde.

Das soziale Netzwerk macht immer wieder mit neuen Funktionen von sich reden. In der vergangenen Woche wurde Facebook Places für den US-amerikanischen Markt gelauncht. Über die iPhone-App können die Mitglieder an bestimmten Orten "einchecken" und diese damit für ihre Kontakte sichtbar als ihren aktuellen Aufenthaltsort angeben. Auf Bedenken von Datenschützern reagierte das Unternehmen mit der Kritik, diese hätten den neuen Dienst nicht verstanden.

Mehr zum Thema lesen Sie im Facebook-Special von internetworld.de.


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