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Google übt Kritik

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Google übt Kritik

Facebook-Werbung ist nicht zeitgemäß

Eine Krähe hackt der anderen ja doch gern ein Auge aus: Auf der Business-Konferenz Ignition in New York kritisierte Google+-Produktmanager Bradley Horowitz den Konkurrenten Facebook - und zielte dabei besonders auf dessen Werbestrategie ab.

Die Einblendung von Anzeigen und Sponsored Stories im Newsfeed der User fühle sich an, als würde sich ein Mann mit umgehängten Werbetafeln in ein vertrauliches Gespräch drängen, findet Bradley Horowitz. Diese Art der Werbung sei störend und zudem noch wenig effektiv, da die Werbung in keinem vernünftigen Kontext stehe und daher auch kaum Relevanz für die User besäße.

Sinnvoller sei es, bei eventuellen Suchanfragen Empfehlungen aus sozialen Netzwerken einzublenden. In jedem Fall müsse Werbung so ausgeliefert werden, dass der Kunde sich dadurch nicht belästigt fühle. Was Google+ selbst betrifft, so Horowitz, sei es finanziell derzeit nicht notwendig, Werbung  einzublenden. Stattdessen arbeite man daran, Googles übrige Dienste stärker in das soziale Netzwerk zu integrieren.

Derzeit sind auf Google+ rund 400 Millionen Nutzer registriert, von denen rund 100 Millionen mindestens einmal im Monat aktiv sind. Damit ist Google+ noch weit von den Zahlen des Konkurrenten Facebook entfernt, der seit dem dritten Quartal 2012 rund eine Milliarde Nutzer zählt. 

Das vollständige Gespräch mit Bradley Horowitz steht auf Business Insider zur Verfügung.


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