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Facebook will mit Groupon konkurrieren

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Facebook will mit Groupon konkurrieren

Deals übers soziale Netzwerk

Facebook will mit Groupon konkurrieren

Am Erfolg von Groupon und LivingSocial will Facebook auch teilhaben. Deshalb soll das soziale Netzwerk kurz davor stehen, einen eigenen Gutscheindienst über seine Plattform einzuführen. Die Neuversion von Deals soll noch heute starten.

Ein eigener Gutscheinservice steht für Facebook schon seit geraumer Zeit auf dem Plan. Jetzt wird das Couponing-Programm Deals zunächst in sechs US-amerikanischen Städten eingeführt. Vom heutigen Dienstag an will Facebook nach Informationen der New York Times Deals in Atlanta, Austin, Dallas, San Diego und San Francisco testen. Damit muss das Unternehmen nicht wie die Couponing-Vorreiter Groupon oder LivingSocial bei null anfangen, sondern hat eine günstigere Ausgangsposition: Das soziale Netzwerk hat bereits einen Mitgliederstamm von 600 Millionen Nutzern, die es mit seinen Gutscheinangeboten erreichen könnte.

Die Deals sollen sich zunächst auf Angebote konzentrieren, die soziale Interaktionen beinhalten, wie beispielsweise ein Konzert- und Eventbesuch, so Emily White, Facebooks Director Local. Diese erscheinen unter anderem im Nachrichtenstrom der User, können aber auch per E-Mail abonniert werden.

Neuer Schub für Facebook Credits

Interessant für Facebook ist dabei auch die Verbindung zu dem unternehmenseigenen virtuellen Bezahlsystem. Die Gutscheinangebote sollen über Facebook Credits bezahlt werden. Diese waren bisher nur zum Kauf von virtuellen Gütern wie Game-Währungen eingesetzt worden. "Dies ist das erste Mal, dass Facebook Credits zum Kauf eines Gutscheins eingesetzt wird, den man gegen reale Güter eintauschen kann", sagte White.

Nicht mehr für alle

Daneben hat Facebook einige weitere Neuerungen eingeführt. Webseiten können nun neben dem "Gefällt mir"-Button auch eine E-Mail-Weiterleitungsfunktion integrieren. Über den sogenannten "Senden"-Button können interessante Inhalte an Facebook-Gruppen, einzelne Kontakte oder externe E-Mail-Adressen weitergeleitet werden. Waren bisher empfohlene Inhalte auch auf den Pinnwänden der Freunde zu sehen, so erhalten sie über die neue Funktion eine Benachrichtigung. Auf diese Weise können User auch eher private Links über Facebook teilen, dann erfahren nur die engen Freunde und natürlich das Social Network davon. Darüber hinaus können in Facebook-Gruppen nunmehr auch Umfragen eingestellt werden.


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