Erste Nutzerstatistik für Ping
Eine Million User in 48 Stunden
06.09.2010 07:20 skr
Nach dem Start seines Musiknetzwerkes vor wenigen Tagen legt Apple nun die ersten Nutzerzahlen zu Ping vor. Diese klingen mit einer Million Nutzern, die ihr Ping-Konto aktiviert haben, zunächst beeindruckend.
"Ein Drittel aller Nutzer, die iTunes 10 heruntergeladen haben sind Ping beigetreten", sagt Eddie Cue, Vice President Internet Service von Apple. Die Firma erwartet ein weiteres Wachstum der Mitgliederzahlen, da in den kommenden Wochen mehr bestehende User ihre Version von iTunes aktualisieren werden. Über Ping können Nutzer ihren Lieblingskünstlern und Kontakten folgen sowie Kommentare und Musik, Fotos oder Links verbreiten.
Angesichts der 160 Millionen bereits existierenden iTunes-Kunden erscheint die Statistik allerdings weit weniger ansehnlich. Auf ein ähnliches Problem stieß auch Google, das trotz Millionen bestehender Nutzer bisher keinen durchschlagenden Erfolg mit seinem über Gmail integrierten sozialen Netzwerk Buzz hat. Dieses war am 10. Februar 2010 gestartet. Im Juli 2010 begrüßte das soziale Netzwerk Facebook dagegen das 500-millionste Mitglied in seinen Reihen.
Flo B. am 06.09.2010
Bin da nicht so skeptisch
Schliesse mich dem Kommentar an: PING ist unausgereift und noch weit weg, zur regelmässigen Nutzung zu animieren. Trotzdem bin ich der Meinung, dass das Apple sehr viel bringen wird. Mit Sicherheit werden die iTunes Verkäufe damit gesteigert.
1 Million User in 48 Stunden ist doch beeindruckend. Ich kenne kein Soziales Netzwerk, das sowas so schnell geschaffen hat. Die Leute müssen ja auch ersteinmal updaten, sich da eintragen etc. So schnell geht das nicht, auch wenn man bereits 160 Mio. Accounts hat.
Christian Eiermann am 06.09.2010
Wenns sich nichst ändert wird es ein Flopp
Ping ist absolut unausgereift und bietet dem Nutzer momentan keinen wirklichen Mehrwert. Es hätte mehr Sinn gemacht zu warten bis man nützliche Features integriert hat. Nicht mal das Profilbild war nach dem Upload sofort verfügbar. Sicherlich wird die Nutzerzahl schnell ansteigen, aber die Nutzungsintensität, falls man davon überhaupt je sprechen kann, wird nicht steigen sofern Apple das Konzept nicht ändert. Warum in aller Welt lässt man die Freunde nicht wie bei Last.fm sehen, welche Lieder man wie häufig hört oder wieviel Sterne man vergibt? Die Daten sind doch schon da! Stattdessen sehen die Freunde welche Musik man im iTunes-Store gekauft hat. Ich habe viele Songs von CDs in iTunes importiert aber nur einen einzigen Song bei iTunes gekauft.