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Änderungen der Datenschutzbestimmungen bei Facebook?

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Änderungen der Datenschutzbestimmungen bei Facebook?

Schluss mit Abstimmungen

Änderungen der Datenschutzbestimmungen bei Facebook?

Facebook will sich den Umgang mit den Datenschutzbestimmungen einfacher machen. Das Netzwerk kündigt an, in Zukunft auf Abstimmungen durch die Nutzer verzichten zu wollen. Außerdem will Facebook den Datenaustausch zwischen seinem Kernnetzwerk und anderen angeschlossenen Diensten lockern.

Weniger Mitspracherecht für Nutzer und mehr Datenaustausch für Facebook und seine Dienste. Das sind die beiden großen Nachrichten, die Facebook jetzt seinen Nutzern nahebringen will. Das soziale Netzwerk erklärt in einer E-Mail an seine User, das bisherige System, bei dem Nutzer die vorgeschlagenen Änderungen kommentieren und absegnen können, sei umständlich und uneffektiv. Stattdessen solle das Abstimmungssystem abgeschafft und durch ein Kommentar- und Feedback-System ersetzt werden.

Außerdem will Facebook künftig mehr Informationen für seine eigenen Dienste wie Instagram, aber auch für angeschlossene Services und Affiliates zugänglich machen. Dies solle der Weiterentwicklung des Facebook-Angebots dienen, so das Netzwerk. Tatsächlich könnte Facebook darüber Nutzerprofile erstellen, um individuellere Anpassungsmöglichkeiten anzubieten.

Auch bei der Kommunikation der Nutzer untereinander will Facebook Änderungen einführen. So soll der Kontakt via E-Mail einfacher werden, indem globale Einstellungen zum Ausschalten von E-Mail-Kontakt abgeschafft und durch ein Filtersystem ersetzt werden.

Die Nutzer des sozialen Netzwerkes haben in den kommenden sieben Tagen Gelegenheit, ihre Meinung zu den vorgeschlagenen Änderungen zum Ausdruck zu bringen. Die Datenschutzänderungen sind bei Facebook unter facebook.com/fbsitegovernance einsehbar.

In Sachen Datenschutz reagieren die Nutzer von Facebook empfindlich. Nicht zuletzt aufgrund von User-Kritik musste das Netzwerk die automatische Gesichtserkennung in Europa abschalten. Das Abstimmungssystem hat bisher allerdings nicht immer erfolgreich funktioniert. An der letzten Entscheidung über Datenschutzrichtlinien im Mai 2012 hatten zu wenig Netzwerkmitglieder teilgenommen.


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