Home / Nachrichten / Medien / Praxistipps /

Unternehmenskommunikation in Zeiten von Social Media

Bewertung:
  • Currently 3/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Unternehmenskommunikation in Zeiten von Social Media

Rücken Sie Themen in den Vordergrund

Unternehmenskommunikation in Zeiten von Social Media (Foto: iStock/MagnusJohansson)

Durch die weltweite Nutzung von Social Media wird es für Marken und Firmen immer schwieriger, Themen und Botschaften zu kontrollieren. Wie Unternehmen ihre Kommunikation auf die veränderten Medienumfelder abstimmen können, hat Virtual Identity zusammengefasst.

Anstatt angestammte Kanäle zu verteidigen, werden Unternehmen in Zukunft den Weg nach vorne antreten und die gezielte Vernetzung mit den Netzwerken und Themensphären des Internets suchen müssen. Dabei verschiebt sich die Perspektive: Inhalte sind nicht mehr Stoff für eine mediale Inszenierung, sondern ein Gegenstand lebhafter Auseinandersetzung.

Aus Routinen ausbrechen

Wenn sich Druck des operativen Alltagsgeschäfts lockert, entsteht Raum für Kreativität und strategisches Denken. Es sollten ganz bewusst immer wieder Situationen und Orte geschaffen werden, in denen das Experimentieren mit innovativen Herangehensweisen erlaubt und erwünscht ist.

Themen in den Vordergrund rücken

Die klassische Logik der Medienkanäle, die mit geeigneten Themen bespielt werden müssen, sollte - wo möglich - bewusst auf den Kopf gestellt werden. Die Kommunikation sollte stärker von den Themen selbst ausgehen, die Zuständigen sollten deshalb die Verhandlung unternehmensrelevanter Themen in Netzwerken beobachten und flexibel auf diese reagieren.

Themenagenten autorisieren

Die Entwicklung von Themen in Netzwerken braucht Akteure, die weniger Administrations- als vielmehr Moderationsaufgaben wahrnehmen. Sie sollten die Freiheit haben, Standpunkte zu vertreten und Beziehungen zu anderen Teilnehmern aktiv zu gestalten. Solche Themenagenten zu autorisieren, ist eine wichtige Bedingung für die Entwicklung der Kommunikation. Für diesen Typus des Kommunikators müssen in den bestehenden Organisationen neue Rollen und Orte definiert werden.

Eigene Medien durchlässiger machen

Unternehmensseiten erscheinen heute oft als "geschlossene Veranstaltungen", die inhaltlich wie formal vorgegebenen Regeln folgen und als Behälter für kontrollierte Inhalte dienen. Um diese strenge Orchestrierung zu durchbrechen, kann es ein erster Schritt sein, vorhandene Anschlussstellen zu anderen Medien gezielt zu nutzen und "Mashups" von Medien und Themen zu ermöglichen. Werden die Medien durchlässiger für Themenströme und öffnen sie sich für die Zwei-Wege-Kommunikation, so verändert dies ihren Charakter zum Positiven.

Seismographen für die Wirkung von Kommunikation installieren

Zukünftig wird es immer wichtiger, die für Unternehmen relevanten Themenströme in der digitalen Öffentlichkeit laufend zu verfolgen. Die Schwingungen, die die Themen erzeugen, sind ein Indikator für die Lebendigkeit und Relevanz der Unternehmenskommunikation. Kommunikationsverantwortliche sollten das Zuhören in den Informationsmärkten stärker in den Alltag ihrer Arbeit integrieren und sich so an die "Anwesenheit" und Aktivität ihrer Zielgruppen gewöhnen.

Das Whitepaper "Corporate Media - Social Media" steht kostenlos zum Download bereit.


Anzeige




Kommentare via facebook (beta)Was ist das?

TOP-THEMEN

Button-Lösung kommt: Das müssen Sie wissen

Am 1.8.2012 tritt die "Button-Lösung" in Kraft, die Shopbetreibern weitere Pflichten auferlegt. Wir haben für Sie alles Wichtige zusammengefasst. mehr

Pinterest für Einsteiger

Pinterest ist nicht zu stoppen: Seit Monaten gilt die Pinnwand als der neue Trend in Sachen Social Media. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit sechs Quick-Steps vom neuen Hype profitieren. mehr
Social-Media-Händler

Ranking: Die erfolgreichsten Social-Media-Händler

Wer die beliebtesten US-Händler in den sozialen Netzwerken sind, lässt sich in diesem Top-250-Ranking auf einen Blick feststellen. mehr

Newsletter

Zweimal täglich das Neueste aus Online-Marketing, E-Commerce, Online-Recht und Technik sowie topaktuelle Personalien. Jetzt kostenlos bestellen!



Umfrage

Immer mehr Smartphones gibt es in deutschen Haushalten, folglich steigt auch die Zahl der mobilen Internetnutzer unaufhaltsam an. Rund ein Drittel von ihnen nutzt das Telefon auch zum schnellen Einkauf, das zeigt eine Umfrage des bvh. Womit kaufen Sie lieber ein, mit dem Smartphone oder einem Tablet?

Mit welchem Gerät kaufen Sie mobil ein?

Top 10 Artikel

Ausgabe 26

Internet World Business

Ausgabe 06/2012

"Wir freuen uns auf die Messe"

Am 27. und 28. März öffnet die Internet World in München ihre Tore für Fachbesucher weiterlesen
Apps richtig analysieren (Foto: istockphoto.com/Creativeye

Apps richtig analysieren

Wie lässt sich die Webanalyse auf mobile Apps übertragen und was es dabei zu beachten gilt mehr
Conversion-Optimierung mit Webanalyse (Foto: istockphoto.vom/mbortolino)

Conversion-Optimierung mit Webanalyse

Um die Schwachstellen eines Shops zu finden, müssen dessen Inhalte regelmäßig kontrolliert werden. Wie Händler ihr Monitoring verbessern können mehr
Tipps für intensivere Kundenbeziehungen (Foto: istockphoto.com/boryak)

Tipps für intensivere Kundenbeziehungen

Der Markt für Computerspiele wächst. Um davon zu profitieren, sollten Anbieter auch auf Mailmarketing setzen. So binden Sie Ihre Spieler mehr