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Google+ für Unternehmen

Neun Gründe, weshalb Sie jetzt aktiv werden sollten

Neun Gründe, weshalb Sie jetzt aktiv werden sollten (Foto: istockphoto.com/GiorgioMagini)

Sie nutzen für Ihr Unternehmen Twitter, Facebook, Xing und LinkedIn, außerdem führen Sie ein eigenes Corporate Blog. Brauchen Sie da noch Googles neues Social Network? Matthias Steinforth, Geschäftsführer von kernpunkt erläutert neun Argumente, die für den Einsatz von Google+ sprechen.

SEO: Positive Auswirkungen auf die Suchmaschinenoptimierung

Bereits seit 2009 indiziert Google die Beiträge auf Twitter und nutzt diese Informationen, um das Ranking innerhalb seiner Suchmaschine zu optimieren. Nach dem Panda-Update Mitte 2011 werden die Empfehlungen in sozialen Netzwerken noch stärker für das Ranking berücksichtigt. Mit dem Launch von Google+ verfügt Google nun über eine eigene Quelle zur Bewertung der inhaltlichen Relevanz auf Basis von Nutzerempfehlungen. Diese Informationen wird der Suchmaschinenriese in Zukunft sehr stark für die Personalisierung von Ergebnislisten nutzen.

Google Suche: Hervorhebung von Markenseiten

Seit der Einführung der Google+ Pages, also der Möglichkeit Unternehmen und Marken auf Google+ zu präsentieren, werden diese Inhalte auch in der Google Suche sukzessive hervorgehoben. Gibt der Nutzer in Zukunft einen Unternehmens- oder Markennamen in das Suchfeld bei Google ein, so wird der Eintrag einer entsprechenden Google+ Seite direkt mit Vorschaubild und Kurzinformation dargestellt. Dieser Eintrag hebt sich deutlich von den sonstigen automatisch generierten Vorschlägen (Google Suggest) ab und führt den Nutzer schnell auf die entsprechende Seite auf Google+.

Google Adwords: CPC kann gesenkt werden

Für Unternehmen, die bereits Google Adwords als Marketinginstrument nutzen, wird sich Google+ ebenfalls positiv auswirken: Durch die Integration der +1 Funktionen auf deren Webseiten wird der Qualitätsfaktor für Google Adwords verbessert und so die Auslieferung der Anzeigen optimiert sowie die Kosten pro Klick gesenkt.

Anzeigen und entsprechende Landing-Pages, die über den +1 Button Zuspruch durch die Nutzer erhalten, werden durch Google mit entsprechend höherer Qualität bewertet und sorgen somit für eine bessere Auslieferung auf den Suchergebnisseiten. Ein verbesserter Qualitätsfaktor sorgt wiederum für niedrigere Kosten pro Klick und rentiert sich für die werbetreibenden Unternehmen.

Usability: Weniger ist mehr

Google+ konnte durch die Fehler von Facebook lernen und hat in puncto Benutzerführung ein schlankes, übersichtliches Konzept entwickelt. Die Bedienung und das Look & Feel von Google+ bildet in Zukunft die Basis von allen Google Angeboten – von der Suche bis zu Google Mail – und wurde von Andy Hertzfeld, einem ehemaligen Mitglied des ursprünglichen Apple-Entwicklungsteams und seit 2005 bei Google für das Design verantwortlich, grundlegend neu gestaltet.

Mit Google+ führt Google zudem seine wichtigsten Onlineservices auf einer Oberfläche zusammen: Durch die Integration der schwarzen Toolbar im oberen Bereich aller Google Dienste, werden Mail, Youtube, Google Docs und Kalender sowie die Suche miteinander vernetzt. Das bleibt auch im neuen Design erhalten. Die Aggregation der Inhalte erfolgt dann im Google+ Stream, dem Informationsstrom bei Googles sozialem Netzwerk.

Verifizierung der Google Pages

Durch die Möglichkeit der Verifizierung von Google Pages durch Google wird in Zukunft der Schutz von Markenseiten und Unternehmenspräsenzen auf Google+ möglich sein. So kann sichergestellt werden, dass der Missbrauch von Accounts auf Twitter verhindert wird. Ob ein Wildwuchs der Markenseiten wie auf Facebook verhindert wird, bleibt abzuwarten, allerdings ist durch die enge wirtschaftliche Verknüpfung von Google über Google Adwords zu seinen Werbebetreibenden sichergestellt, dass markenrechtliche Aspekte berücksichtigt werden können.

Bildergalerie

Googles neues Design freischalten: Weg mit dem schwarzen Balken

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