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Paid Content auf dem Handy

Verlage arbeiten mit Mobilfunkanbietern zusammen

Paid Content auf dem Handy Foto: Fotolia.com/knipsit

Nach den kostenpflichtigen Apps für das iPhone will Axel Springer auch ein Paid-Content-Modell für seine mobilen Internetportale starten. Auch der Spiegel bietet seine elektronische Ausgabe als E-Paper und für das iPhone an. Bei beiden soll die Abrechnung jetzt auch über die Telefonrechnung erfolgen.

Der Spiegel hat dazu auf der CeBIT eine Kooperation mit der Deutschen Telekom bekannt gegeben. Nutzer, die den elektronischen "Spiegel" über ihre Telekomrechnung begleichen, erhalten ihn in der Einführungsphase bis Ende März für den halben Preis. Auch die iPhone-Variante wird bei der Bezahlung über die Handyrechnung erst einmal billiger und kostet 1,99 Euro statt 3,99 Euro. Weiteres Ergebnis der Zusammenarbeit: Die E-Paper-Ausgabe wird über das Telekomportal t-online vertrieben.

Zudem arbeite man im Spiegel Verlag an einem neuen kostenpflichtigen Dienst für Apples iPad. Dafür werde ein eigenes Format entwickelt, dass anders aussehen wird als eine Webseite. Man wolle das Blatt visuell zum Leben bringen, erklärt Spiegel-Chefredakteur Mathias Müller von Blumencron.

Axel Springer will nach dem Start seiner kostenpflichtigen iPhone-Apps von Welt und Bild jetzt auch die mobile Seite der Bild zur Paid-Content-Zone machen. Dazu wolle man zusätzliche Regionalinhalte aus den größten deutschen Städten und Regionen über das mobile Portal zur Verfügung stellen, wofür die Nutzer zahlen müssten. Die bisher kostenfreien News bleiben auch weiter gratis. Für die Abrechnung kooperiert Springer mit allen deutschen Mobilfunkprovidern. Dabei kostet das Tagesabo 19 Cent, ein Wochenabonnement 99 Cent und die Monatsnutzung 1,99 Euro.

"Nach dem erfolgreichen Start unserer Apps für Bild und Welt mit mehr als 100.000 Downloads in den ersten Wochen gehen wir nun den nächsten Schritt unserer Initiative und weiten das Angebot aus. Der neue Premium-Bereich auf Bildmobil bietet Abonnenten exklusive Nachrichten aus ihren Regionen und damit einen attraktiven Mehrwert", erklärt Donata Hopfen, Geschäftsführerin von Bild Digital.

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Kommentare

Nicole Haase am 09.03.2010

Erfolgversprechender Ansatz

Paid Content über die Telefonrechnung bzw. die Handyrechnung wie neuerdings bei test.de zu bezahlen, wird bestimmt bei den Lesern auf hohe Akzeptanz stoßen:
http://bit.ly/bFTSoF

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