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Zeitungen auf Tablets sind wichtiger Teil der Digitalstrategie

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Zeitungen auf Tablets sind wichtiger Teil der Digitalstrategie

Verleger hoffen auf E-Reader

Zeitungen auf Tablets sind wichtiger Teil der Digitalstrategie

Ein Vorbild: Die NYT auf dem iPad

Zeitungsinhalte für Tablet-PCs - damit wollen die Verleger künftig Geld verdienen. Dabei setzt die Branche aber nicht nur auf Apples iPad, sondern will mit externen Plattformbetreibern verhandeln.

"Elektronische Lesegeräte gehören zu den Hoffnungsträgern der Zeitungsbranche", erklärte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Dietmar Wolff, heute in Berlin. Die Übertragung von Zeitungsinhalten auf Tablets sei ein wesentlicher Bestandteil der Digitalstrategien der deutschen Zeitungsverlage.

Hoffnung macht den Verlegern der Erfolg des iPads. In den Verlagen werde intensiv an Inhalten, Design und Vermarktungsmodellen gearbeitet, so Wolff. Es bestehe Konsens, dass die neuen Tablets große Chancen böten, das klassische Geschäftsmodell der Zeitung, nämlich Vertriebserlöse plus Werbeerlöse, in die digitale Welt zu übertragen.

Die Verlage wollen beim E-Publishing mehr sein wollen als reine Inhalteanbieter, betont Hans-Joachim Fuhrmann, Leiter Kommunikation und Multimedia des BDZV. "Sie wollen auf den neuen digitalen Plattformen die Beziehung zu ihren Kunden behalten und die Verkaufspreise für ihre Produkte ebenso selbst bestimmen wie die Entwicklung des Anzeigengeschäfts."

Über diese Konditionen müsse mit den externen Plattformbetreibern verhandelt werden, so der Verband - ein klarer Seitenhieb auf Apple, denn der Hardwarehersteller lässt seinen Entwicklungspartnern nur wenig Freiheit. Wichtig sei, dass die Verlagsangebote ohne technische Hindernisse möglichst auf allen attraktiven Plattformen und Endgeräten präsentiert werden könnten. Vorstellbar seien auch Kooperationen von Verlagen zur Einrichtung eines E-Kiosks für Presseprodukte.

Initiativen für die Verbreitung von digitalen Printinhalten gibt es bereits: Bertelsmann und Holtzbrinck planen ein Joint Venture im Bereich digitaler Publikationen. Die Vertriebsplattform für E-Books soll vor allem deutschsprachige Publikationen anbieten und auch Drittverlagen offenstehen.

Die Welt-Gruppe war bereits zur Markteinführung des iPad in den USA am 3. April 2010 mit einer eigenen Applikation im App Store vertreten.

Apple hat innerhalb der ersten 80 Tage bereits drei Millionen iPads abgesetzt. Ende Juni präsentierte 1&1 sein Konkurrenzprodukt SmartPad.


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