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Yahoo legt Quartalszahlen vor

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Yahoo legt Quartalszahlen vor

Display im Plus - Search im Minus

Yahoo-Quartalszahlen 3/2010

Yahoo legt seine Zahlen für das dritte Quartal 2010 vor. Während der Umsatz nur um zwei Prozent auf 1,6 Milliarden US-Dollar stieg, betrug der Reingewinn fast vierhundert Millionen US-Dollar. Grund dafür ist der eingerechnete Erlös aus dem Verkauf der Arbeitsplatzbörse HotJobs. Im Kerngeschäft Werbung tritt der Konzern dagegen auf der Stelle.

Insgesamt 396 Millionen US-Dollar Reinertrag verzeichnete Yahoo im dritten Quartal 2010. Im Vergleich zum Vorjahresquartal (186 Millionen US-Dollar) hat das Unternehmen damit den Gewinn mehr als verdoppelt. Dies ist jedoch auf den Verkauf von HotJobs zurückzuführen, deren Übernahme durch die Onlinejobbörse monster bereits im Februar 2010 angekündigt worden war.

Google erwirtschaftete im gleichen Zeitraum einen Gewinn von 2,2 Milliarden US-Dollar und einen Umsatz von 7,3 Milliarden US-Dollar. Verglichen damit, haben die aktuellen Yahoo-Zahlen kaum Gewicht.

Im Bereich Werbung legte Yahoo durchwachsene Ergebnisse vor: Dem Anstieg von Sales im Bereich Displaywerbung im dritten Quartal um 17 Prozent steht ein Rückgang der Verkaufszahlen im Search-Bereich von sieben Prozent gegenüber. Aus seinen Marketingaktivitäten konnte der Internetkonzern insgesamt 877 Millionen US-Dollar einnehmen. Im dritten Quartal 2009 waren es 851 Millionen US-Dollar gewesen.

"Wir haben ein solides Vierteljahr vorgelegt mit einem guten Umsatzwachstum im Bereich Display, großem Gewinn im Betriebsertrag und Margen, die sich im Vergleich zum letzten Jahr verdoppelt haben", sagte Yahoo-CEO Carol Bartz. Sie hatte dafür nicht nur die Kooperation mit Microsoft eingefädelt, sondern auch drastisch eingespart. Rund 2.000 Stellen wurden weltweit eingespart. Für das vierte Quartal 2010 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 1,1 und 1,2 Milliarden US-Dollar. AOL wird's freuen: Der Internetkonzern erwägt nach Insiderinformationen gegenwärtig, Yahoo zu übernehmen oder sich von Yahoo übernehmen zu lassen.


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Kommentare

Redaktion am 21.10.2010

Gewinn

Danke für den Hinweis. Es muss natürlich korrekt heißen: "fast vierhundert Millionen". Ist korrigiert.

TR am 20.10.2010

Fehler im Text

Während der Umsatz nur um zwei Prozent auf 1,6 Milliarden US-Dollar stieg, betrug der Reingewinn fast vier Millionen US-Dollar.

396 Millionen oder fast 4 Millionen ist schon ein krasser Unterschied ;-)

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