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Bitcoin bekommt Quasi-Banklizenz

Der französische Bitcoin-Anbieter Paymium hat bekannt gegeben, dass die Plattform Bitcoin-Central nun als Bank operieren darf. Dadurch könnte die virtuelle Währung einen Aufschwung erleben.

Ganz richtig ist die Aussage von Paymium allerdings nicht: Genau genommen fungiert Bitcoin-Central nicht als Bank, sondern als Payment Service Provider. Möglich wird dies durch eine Partnerschaft mit den Banken Aqoba und Crédit Mutuel. Ähnlich wie bei einer Banklizenz bedeutet das, dass sich Bitcoin-Central ab sofort europäischen Regulierungen unterwerfen muss, was wiederum Implikationen für die Nutzer hat.

So wird das Kapital der Bitcoin-Central-User künftig unter deren Nutzernamen bei der Crédit Mutuel geführt, außerdem stehen Nutzer-Accounts nun unter dem Schutz der "Garantie des dépots", einer Versicherung von Einlagen bei Kreditinstituten. Darüber hinaus soll in einigen Monaten jeder Account eine eigene IBAN erhalten - so lassen sich Bitcoin-Kontos sogar als Gehaltskontos nutzen. Und auch eigene Debitkarten sind bereits im Gespräch.

Durch diese Quasi-Banklizenz könnte die virtuelle Währung einen Aufschwung erleben - zuletzt hatte Bitcoin durch Negativschlagzeilen auf sich aufmerksam gemacht. Trojaner, Diebstahl und Inflation hatten dem elektronischen Geld schwer zugesetzt, im vergangenen Jahr hatte sogar der BVDW vor Bitcoins als Zahlungsmittel gewarnt


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