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Google plant Paid-Content-Lösung für Verlage

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Google plant Paid-Content-Lösung für Verlage

Projekt "Newspass"

Paid-Content-Lösung für Verlage

Mit einem Bezahlportal, über das Verlage redaktionelle Inhalte verkaufen können, will Google jetzt der Kritik aus Verlegerkreisen etwas entgegensetzen. Newspass ist ein Nachrichten-Supermarkt, in dem Leser Artikel einzeln aussuchen und kaufen können. Das Projekt soll bis Ende des Jahres 2010 online sein.

Das System zum Verkauf von Bezahlinhalten soll teilnehmenden Verlagshäusern ermöglichen, über den Einzelverkauf von Artikeln oder Abonnements Erträge zu erwirtschaften. Das berichtet die italienische Tageszeitung La Repubblica. Google bemühe sich derzeit, Partner für den Onlinenachrichtenhandel bei Verlagen zu finden.

Und so soll's funktionieren: Über Newspass loggen sich die User in einen Nachrichtenpool ein. Kostenpflichtige Artikel werden in Googles Suchergebnissen mit einem Paywall-Symbol gekennzeichnet und können direkt über das Bezahlsystem Google Checkout gekauft werden.

Eine offizielle Bestätigung von Google zu dem Artikelsupermarkt liegt noch nicht vor. Unklar ist auch noch, in welchen Ländern Newspass gelauncht werden soll. Das Unternehmen teilte mit, man sei in ständigen Gesprächen mit den Verlagen, um eine Lösung zu finden, die Google-Suchtechnologie mit Bezahl- oder Abomodellen der Verlagshäuser zu kombinieren.


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Kommentare

Sven Meyer am 18.06.2010

Und warum bekommen die deutschen Verlage sowas nicht selber gebacken ?

... sonst sind bald alle (deutschen) Verlagsinhalte von US-Firmen (Apple, Google, ...) kontrolliert.

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