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Microsoft-Konzern steigert Umsatz und Gewinn

Onlinegeschäft macht 696 Millionen US-Dollar Verlust

Microsoft-Konzern steigert Umsatz und Gewinn

Microsoft hat seinen Umsatz im vergangenen Quartal um 22 Prozent auf 16,0 Milliarden US-Dollar gesteigert, den Nettogewinn wuchs im Vergleich zum Vorjahresquartal sogar um 48 Prozent auf 4,5 Milliarden US-Dollar. Mit seinen Online-Dienstleistungen machte der Konzern jedoch einen herben Verlust.

Die sogennante Online Services Division umfasst die Bereiche Onlinewerbung, die Suchmaschine bing und die MSN-Portale. Der Umsatz im Zeitraum von April bis Juni 2010 mit Suchmaschinen- und Displaywerbung, Tools für Anzeigenkunden und Publisher sowie von Bezahldiensten und MSN-Internetzugängen stieg auf 565 Millionen US-Dollar - ein Plus von 13 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Der Verlust vergrößerte sich jedoch um 19 Prozent auf 696 Millionen US-Dollar.

Betrachtet man die vergangenen zwölf Monate, gibt der Onlinebereich ebenfalls kein gutes Bild ab: Der Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr, das am 30. Juni 2010 geendet hat, stieg um vier Prozent auf 2,2 Milliarden US-Dollar, der Verlust um 43 Prozent auf 2,4 Milliarden US-Dollar.

Das Umsatzplus im Internetgeschäft begründet Microsoft mit höheren Werbeeinnahmen, die im vierten Quartal des Geschäftsjahres um 19 Prozent auf 494 Millionen US-Dollar gestiegen sind. Für den größeren Verlust seien die Umsetzung des Suchdeals mit Yahoo und die gestiegenen Kosten für Trafficakquirierung verantwortlich.

Yahoo konnte im zweiten Quartal 2010 zwar den Gewinn um 51 Prozent auf 213 Millionen US-Dollar steigern, der Umsatz blieb jedoch auf dem Niveau des Vorjahresquartals. Vor allem bei der Suchmaschinenwerbung verlor der Konzern Marktanteile.

Google hatte vergangene Woche ebenfalls Zahlen vorgelegt: Im zweiten Quartal 2010 hat das Unternehmen 6,82 Milliarden US-Dollar Umsatz gemacht - eine Steigerung um 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Der Gewinn legte von 1,48 Milliarden US-Dollar auf 1,84 Milliarden US-Dollar zu.

Die drei Konzerne - Google, Microsoft und Yahoo - verhandeln derzeit mit den Geolocation-Start-up Foursquare. Geplant ist, dass die Suchmaschinen Infos über häufig besuchte Orte in ihre Ergebnisse aufnehmen.


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