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Domainprovider sperrt Wikileaks.org

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Domainprovider sperrt Wikileaks.org

(K)ein Anschluss unter dieser Adresse

Domainprovider sperrt Wikileaks.org

Das Enthüllungsportal Wikileaks.org ist derzeit über seine Domainadresse nicht erreichbar. Ursache dafür ist, dass der Domainname-Systemanbieter EveryDNS seine Dienste für das Portal eingestellt hat. Als Begründung verweist das Unternehmen auf die zahlreichen Denial-of-Service-Attacken auf das Onlineportal in den vergangenen Tagen. Dabei soll eine Datenrate von mehr als 10 Gigabits pro Sekunde angefallen sein.

Zugleich hat der US-Domainregistrar Dynadot die Weiterleitung der Webadresse Wikileaks.org deaktiviert. Deshalb ist die Webseite zu Zeit nur über die direkte Eingabe der IP-Adressen 213.251.145.96 oder 46.59.1.2 erreichbar. Als Reaktion darauf hat Wikileaks eine neue Domainheimat in der Schweiz beantragt. Die Adresse wikileaks.ch leitet seit wenigen Minuten auf das Portal weiter.

Erst gestern hat Amazon bekannt gegeben, künftig kein Hosting mehr für Wikileaks zu betreiben. Damit hat Amazon dem Guardian zufolge in nur 24 Stunden dem Drängen des US-Senators Joe Lieberman nachgegeben, der der US-Heimatschutzbehörde vorsteht - zu spät, findet Lieberman. "Ich wünschte, Amazon hätte diese Maßnahme eher ergriffen", teilte der parteilose Senator auf seiner Webseite mit und forderte alle Unternehmen auf, etwaige Geschäftsbeziehungen mit WikiLeaks zu beenden. "Keine verantwortungsbewusste Firma - egal ob innerhalb oder außerhalb der USA - sollte WikiLeaks dabei unterstützen, gestohlenes Material zu verbreiten." EveryDNS und Dynadot haben nun offenbar nachgezogen.


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Kommentare

Mina am 03.12.2010

Wikileaks

Na zumindest findet man dank Google Wikileaks noch in deren Cache. Und wer googeln kann, findet die Inhalte von WikiLaks auch noch auf anderen Portalen, wie etwa YOUTUBE.

Staatsfeind Nr.1? Die USA stellen sich wirklich ein Armutszeugniss aus. Was fällt denen noch ein? Haben wohl zuviel Spielberg konsumiert? Glaubt die USA im Ernst Ihr Problem zu beseitigen, in dem sie Julian Assange das Licht ausknipsen?

Die ganze Welt schaut auf Euch, Lügner!!!
Ach und wo waren noch gleich die Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein im Irak versteckt?
War wohl auch bloß eine Falschmeldung....

User am 03.12.2010

Live-Chat

Mr Assange sollte iegentlich gerade im Live-Chat sein.
http://www.guardian.co.uk/world/blog/2010/dec/03/wikileaks-julian-assange-online
Es gibt aber technische Probleme.

Dirk am 03.12.2010

Wikileaks

Erinnert mich von Tag zu Tag mehr an den Film Staatsfeind Nr. 1. Zünde kein Feuer an, welches Du nicht selber geslöscht bekommst.

Schade nur das Sie Ihn schneller finden werden als es Ihm lieb ist.

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