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Umsatz mit Displaywerbung gestiegen

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Umsatz mit Displaywerbung gestiegen

Plus von 28 Prozent für grafische Werbung

Umsatz mit Displaywerbung gestiegen (Foto: istock/Veni)

Der Displaymarkt ist weiter im Aufwind: Im ersten Halbjahr 2010 stieg der Umsatz mit Werbebannern, Banderolen und Videowerbung in Deutschland auf 912 Millionen Euro. Das sind gut 200 Millionen Euro oder 28 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Das ergab eine Untersuchung des Marktforschungsinstituts Thomson Media Control (TMC) im Auftrag des Branchenverbands Bitkom. Die mit Abstand wichtigsten Werbekunden im Internet sind weiterhin Telekommunikationsanbieter und Betreiber von Onlinediensten. Sie haben im vergangenen Jahr Onlinewerbung für knapp 268 Millionen Euro geschaltet. Das ist ein Anstieg um zwei Drittel gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Zu den fünf Branchen mit dem größten Budget gehören auch die Handels- und Versandbranche mit 144 Millionen Euro und die Medien- und Entertainmentbranche mit 143 Millionen Euro. Beide verdoppelten ihre Ausgaben im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009. Neu in den Top Five ist die KFZ-Branche mit 97 Millionen Euro. Auf dem fünften Platz rangiert der Finanzsektor mit 92 Millionen Euro Werbeausgaben.

Zur Methodik: Sämtliche Angaben basieren auf einer Erhebung von Thomson Media Control und umfassen alle Formen klassischer Onlinewerbung. Dazu zählen grafische Werbemittel wie Banner, Pop-Ups und Streaming Ads. Suchwort-Marketing und Affiliate-Marketing sind nicht eingeschlossen. Ausgewiesen ist der hochgerechnete Nettoumsatz.

Der Online-Vermarkterkreis im Bundesverband Digitale Wirtschaft hatte seine Nettoprognose für klassische Onlinewerbung kürzlich um drei Prozent auf acht bis neun Prozent für 2010 angehoben. Im vergangenen Jahr hatte das Displaygeschäft um 13 Prozent zugelegt - allerdings brutto gerechnet. Der Anteil dieses klassischen Onlinewerbung lag mit 2,45 Milliarden Euro bei 52 Prozent des gesamten Online-Werbemarkts.


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