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US-Studie zum Social Commerce

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US-Studie zum Social Commerce

Pinterest hat bei Onlinekäufern die Nase vorne

US-Studie zum Social Commerce (Foto: istock / Yuri_Arcurs)

Nach dem verpatzten Börsengang kommt nun eine weitere schlechte Nachricht für Facebook: Pinterest und Twitter sind bei Onlinekäufern beliebter - das hat eine US-Studie herausgefunden. Dafür wurden 1.500 Konsumenten über ihren Umgang mit sozialen Netzwerken befragt.

Einer Umfrage zufolge, die das Marktforschungsunternehmen comScore gemeinsam mit der Handels-Community Shop.org und dem Beratungsunternehmen The Partnering Group (TPG)  durchgeführt hat, ist das Bildernetzwerk Pinterest bei Onlinekäufern beliebter als Twitter und Facebook.

Demnach folgen die Umfrageteilnehmer im Schnitt 9,3 Händlern auf Pinterest und 8,5 auf Twitter - auf Facebook folgen sie nur 6,9 Unternehmen. Insgesamt würden 38 Prozent der Onlinekonsumenten Händlern auf einer oder mehreren sozialen Netzwerken folgen. Zudem würden 70 Prozent einem Unternehmensblog folgen und zwei Drittel Youtube nutzen, um an Informationen über einen Händler zu gelangen.

Vor einem Monat hatte bereits eine Case-Study der Online-Boutique Boticca mit der Feststellung für Aufsehen gesorgt, Pinterest-Nutzer seien kauffreudiger als Facebook-User.

"Besonders Pinterest hat Händlern einen neuen Kanal gegeben, um auf alte und neue Kunden zu 'hören' und mit ihnen zu interagieren, indem sie mit Bildern ihrer Produkte und ihrem 'Marken-Spirit' eine fortlaufende visuelle Geschichte erzählen", meint Shop.org-Geschäftsführerin Vicki Cantrell.

Die Social Commerce-Studie ermittelte auch die Beweggründe der Verbraucher, wenn sie mit einer Marke kommunizieren. Demzufolge wollen sich immer noch die meisten über Sonderangebote informieren (51 Prozent), 43 Prozent suchen nach aktuellen Produktinformationen und 36 Prozent wollen Kommentare über Produkte und Services posten oder lesen. Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Männer teilen eher als Frauen ihren Standort mit einem Händler (40 Prozent gegenüber 25 Prozent).

Für die Studie wurden 1.507 US-Konsumenten im März 2012 zu ihren Aktivitäten in sozialen Netzwerken befragt.


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