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Studie zur Verbraucherakzeptanz von E-Mail-Werbung

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Studie zur Verbraucherakzeptanz von E-Mail-Werbung

Mailmarketing treibt Offlinekäufe

Studie zur Verbraucherakzeptanz von E-Mail-Werbung (Foto: istock/Thomas_EyeDesign)

E-Mails eignen sich in Deutschland besonders gut als Marketinginstrument zur Ankurbelung des Abverkaufs in Ladengeschäften. Das ergab eine Studie von e-Dialog.

Der Untersuchung zufolge ist E-Mail der wichtigste Treiber für sogenannte "Multi-Channel-Kaufentscheidungen". Das sind Käufe, die in einem Kanal, zum Beispiel im Internet, angebahnt werden, jedoch in einem anderen Kanal, etwa im Ladengeschäft, zum Abschluss kommen. So gaben zum Beispiel 45 Prozent der deutschen Verbraucher an, dass sie aufgrund einer Marketing-E-Mail bereits zu einem Kauf im Geschäft oder per Telefon angeregt wurden.

 
 
Kauf nach Marketingmail

Kauf nach Marketingmail

Selbst wenn es nicht zum Kaufabschluss kommt, hat Mailmarketing positive Auswirkungen: Ein Großteil der Empfänger (53 Prozent) setzt sich anschließend mit der beworbenen Marke auseinander. Konkret heißt das: Zwei Drittel der Empfänger erkundigten sich über die Marke und 57 Prozent empfahlen die Marke weiter.

Zudem gab die Hälfte der Befragten an, sie hätten sich auch ohne anschließenden Kauf zu einem Onlineangebot des betreffenden Produkts durchgeklickt.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass deutsche Marketingverantwortliche durch die Abstimmung von Kampagnen in Online- und Offlinekanälen beträchtliche Abverkaufszuwächse erzielen können. Schließlich gaben weitere 26 Prozent der Befragten an, sie sich würden auch in Zukunft durch E-Mails zu Offline-Käufen anregen lassen.

"Markenunternehmen, die E-Mail einfach nur als Direktvertriebsinstrument nutzen, verpassen eine große Gelegenheit", sagt Simone Barratt, Managing Director bei e-Dialog International, das Multichannel-Marketing-Technologien anbietet. " Um den Return-on-Investment des E-Mail-Kanals richtig zu beurteilen, sollten Marketer auch Offline-Kanäle einbeziehen."

Zur Methodik: Für die Untersuchung wurden rund 13.000 repräsentativ ausgewählte Menschen aus 13 verschiedenen Ländern befragt. Auftraggeber war das e-Dialog Center for Digital Marketing Excellence, ausführende Marktforschungsfirma war Lightspeed Research. Die Interviews wurden im April 2010 in den USA, Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Spanien, Schweden, Italien, Japan, Singapur, Australien, Süd-Korea und China durchgeführt.

Die Studie "Global Perspectives: A Study of Global Consumer Attitudes to Digital Marketing" kann kostenlos angefordert werden.


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