3. Passt die Zielseite zur Anzeige?
Ebenfalls untersucht hat Bloofuion, ob die Landingpage, unabhängig von der Anzeige, zur ursprünglichen Suchanfrage passte.
Diese Ergebnisse ähneln denen der ersten Frage. Bei den großen Unternehmen war dies zu erwarten, da hier über 97 Prozent der Zielseiten zu den Anzeigen passten. Es ist daher logisch, dass dann fast jedes Mal, wenn die Anzeige zur Suchanfrage passte, auch die Webseite stimmte.
Bei den kleinen Firmen hingegen ist die Ähnlichkeit der Ergebnisse nicht selbstverständlich. Hier passen 46 Prozent der Anzeigen zur Suchanfrage, 80 Prozent der Zielseiten zur Anzeige und wieder 46 Prozent zur Suchanfrage. Eine genauere Betrachtung der Daten zeigt, dass die 46 Prozent, die Suchbegriff und Anzeige aufeinander abgestimmt haben, größtenteils die gleichen 46 Prozent sind, bei denen auch Zielseite und Anzeige harmonieren.
Der Unterschied zwischen großen und kleinen Unternehmen, so die Analyse, "belegt sehr gut, dass die Reibungsverluste eben nicht zwangsweise auftreten, sondern vor allem durch einen guten Aufbau und das laufende Management einer Kampagne größtenteils vermieden werden können - ein Aufwand, den tendenziell größere als kleinere Unternehmen betreiben." Vor allem die Google-Einstellung "weitgehend passend" (Broad Match) führe oft zur Anzeige nicht relevanter Anzeigen.
Für Unternehmen, die ihre SEM-Kampagnen optimieren möchte, gilt daher: Texte und Landeseiten auf den Suchbegriff abstimmen - und genau überlegen, bei welchen Begriffen es sinnvoll ist, für Suchanfragen zu zahlen, die nicht exakt das gebuchte Keyword widerspiegeln.
Die Studie kann kostenlos heruntergeladen werden.