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SEO-Tipps nach Google Panda

So gehen Sie gestärkt aus dem Update hervor

SEO-Tipps nach Google Panda (Foto: istockphoto.com/samkee)

Google Panda hat auch in Deutschland einige Seiten in den Suchergebnisseiten abstürzen lassen. Was Webseitenbetreiber beachten müssen, um gute Plätze zu ergattern, zeigen die zehn Tipps von Marc Aufzug, Mitgründer und Geschäftsführer der Berliner SEO-Agentur AKM3.

1. Inhaltliche Textqualität

Google selbst hat einige Hinweise gegeben, was die inhaltliche Qualität eines Textes ausmacht. Selbstverständlich sollte der Text grammatikalisch wie orthografisch korrekt sein. Er sollte ein Thema möglichst umfassend und aus mehreren Perspektiven beleuchten. Ein hochwertiger Text sollte mehr Informationen zu einem Thema liefern, als andere Artikel, die zu diesem Thema ranken und den Leser optimaler Weise soweit informieren, dass dieser nicht noch weitere Informationsquellen aufgreifen muss. Einige dieser Punkte sind sicherlich algorithmisch schwer festzustellen. Deutlich wird jedoch, dass es beim Erstellen von Texten darum gehen soll, dass diese nicht für Suchmaschinen, sondern für Leser geschrieben sind.

2. Textlänge

Algorithmisch einfacher festzustellen ist die Länge eines Artikels. Hier gab es unter vielen SEOs die Faustregel von 300 bis 400 Wörtern pro Artikel. Grundsätzlich hängt dies natürlich vom Wettbewerbsumfeld ab. Wenn mein Wettbewerber, der in den Suchergebnissen für einen bestimmten Begriff vor mir rankt, einen Text mit 1.000 Wörtern zu diesem Thema bereitstellt, ist davon auszugehen, dass dieser mehr Informationen zu diesem Thema liefert und zu Recht vor mir rankt. Natürlich gibt es noch viele andere Faktoren, die die Position meines Wettbewerbers bestimmen, es kann jedoch sehr hilfreich sein, diesein Sachen Content und Textlänge zu übertrumpfen.

3. Unique Content

Dass Texte unique sein sollen, ist nichts Neues und macht aus der Sicht einer Suchmaschine, die dem Sucher einen Mehrwert bieten will ebenso Sinn wie aus einfachen Qualitätsgesichtspunkten. Oft entsteht doppelter Content jedoch unbewusst bspw. auf Kategorie- Tag- oder Suchergebnisseiten, auf denen der Inhalt einzelner Texte erneut ausgegeben wird. Achten Sie darauf, dass Sie solche Seitentypen aus dem Index ausschließen, optimalerweise mittels <metaname="robots" content="noindex, follow"/>.
 
4. Contentelemente

Nicht nur reiner Text macht einen guten Artikel aus, sondern auch das Vorhandensein von anderen Inhalten wie Bilder, Videos, Tabellen etc. Der Einsatz dieser Elemente ist algorithmisch einfach zu erkennen, macht einen Text interessanter und informativer, und  sorgt damit meist auch für eine längere Verweildauer auf der Seite, was ebenso ein zunehmend wichtiges Rankingkriterium ist. 

5. Werbeblöcke

Sicherlich hat Google ein berechtigtes Interesse daran, dass möglichst viele Adsense Anzeigen auf Webseiten eingebunden werden. Oft ist jedoch einrelativ großer Anteil an Werbeplatz auf einer Seite ein Hinweis auf einfache SEO- bzw. Affilate-Projekte. Dabei ist sowohl die Menge und Größe der Werbeblöcke, als auch die Position z.B. direkt über dem Text oder in der Navigation ein Zeichen dafür, dass es dem Seitenbetreiber eher um die Werbung als den Content geht. Insofern sollte man also ein gesundes Maß an Werbeplatz auf seiner Seite finden, welches es nicht zu einfach macht, die Seite als Affiliate-Projekt zu identifizieren.

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