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Suchmaschinenwerbung mit Markennamen

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Suchmaschinenwerbung mit Markennamen

Stefan Tweraser erklärt die neue Richtline

Suchmaschinenwerbung mit Markennamen

Nachdem der europäische Gerichtshof im März 2010 Google im Adwords-Streit den Rücken gestärkt hat, passt der Konzern nun seine Markenrichtlinie in Europa an. Im internetworld.de-Interview erklärt Google-Deutschland-Chef Stefan Tweraser, welche Chancen die neue Richtlinie den Werbetreibenden bringt und welche Ziele Google damit verfolgt.

Warum verändert Google seine Markenrichtlinie?

Stefan Tweraser: Für die Anpassung gibt es gleich drei Gründe. Wir wollten unsere Richtlinie an die aktuelle Rechtssprechung des Europäischen Gerichtshofs anpassen, wonach Werbetreibende in ihren SEM-Kampagnen auch geschützte Begriffe als Keyword nutzen können. Außerdem bringen wir damit unsere Policies in den USA und in Europa in Einklang. Wir sind der Meinung, dass vor allem  die User von einer größeren Auswahl an relevanten Anbietern profitieren werden.

Rechnen Sie dennoch mit Problemen, die durch die neuen Möglichkeiten entstehen?

Tweraser: Nein. Die Erfahrung in anderen Märkten wie Großbritannien und Irland, wo diese Option bereits seit 2008 besteht, zeigt, dass sich die Aufregung nach ein paar Tagen legt. Ich denke, dass der Search-Markt in Deutschland dazu schon ausreichend professionalisiert ist, um mit den neuen Möglichkeiten sinnvoll umzugehen.

Was können Markeninhaber dagegen machen, wenn ein Mitbewerber mit ihrem Markennamen als Keyword wirbt?

Tweraser: Markeninhaber können bei Google eine Beschwerde dagegen einlegen. Dies ist aber erst dann sinnvoll, wenn der Nutzer dadurch zu einer irreführenden Anzeige beziehungsweise Seite geleitet wird. Grundsätzlich sind wir aber der Auffassung, dass es im Sinne der User ist, auch Werbung von Wettbewerbern und anderen Anbietern wie zum Beispiel Zubehörherstellern angezeigt zu bekommen.

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Kommentare

Carsten am 04.08.2010

Google will am großen Markenkuchen verdienen

Ein relativ alter Hut ist es, dass Marken(bildung) Suchanfragen generieren, größtenteils geschieht diese Markenbildung über klassische Medien wie Fernsehen und Plakatwerbung. Hier ist Google nicht wirklich dabei. Größtes Ärgernis für Google ist dabei dann natürlich wenn diese Suchanfragen für lau (in den organischen Ergebnissen) oder extrem vergünstigt in den Adwordsanzeigen (da keine Wettbewerber und hoher QS dank hoher Klickrate) an den Mann gebracht werden. Ok was ist die Folge der neuen Regelung? Logischerweise steigende CPC´s Aufgrund des Wettbewerbs und sinkenden QS wegen der sicherlich sinkenden CTR, wenn plötzlich ein Mitbewerber über einem steht. Unternehmen müssen also in Zukunft Unsummen ausgeben um ihren Traffic zu schützen, den sie vorher über Markenbildung teuer erkauft haben.

Chancen gibt es natürlich für kleine Unternehmen, die vorher schwer Fuß gefasst haben in einem (Search)Markt, der von einer starken Marke beherrscht wird. Für die User hat es natürlich den Vorteil, dass Alternativen zur Marke gezeigt werden.

but will it effect the CTR? am 04.08.2010

doesnt effect the QS

http://bit.ly/cQXIrO

lupo am 04.08.2010

ganz schön dünn...

... dieser Artikel :-(

GB am 04.08.2010

Marginale Änderungen haben oft substanzielle Wirkung

http://s1-suchmaschinenoptimierung.de/google-seo/

Tweran Stefraser am 04.08.2010

War das ein Fahrstuhlinterview?

tse

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