Webanalyse macht den Websiteerfolg transparent
03.06.2009 07:45 David Henning
Ohne sinnvolle Messkriterien sind Webanalysetools stumpfe Waffen. Foto: Fotolia.com/Klaus Epplele
Der Erfolg von Webseiten muss sich darstellen lassen, sonst führen auch die besten Optimierungen zu keinem Ziel. Mit welchen Methoden sich dies vor allem in interaktiven Inhalten realisieren lässt, wird gegenwärtig kontrovers diskutiert. Am 23. Juni 2009 finden auf Internet World Fachmesse im Münchner Congress Centrum (ICM) zwei Specials zu den Themen Webanalyse und Usability statt. In verschiedenen Vorträgen geht es darum, wie sich die Qualität von Webseiten überprüfen und Schwachstellen auf den eigenen Seiten finden lassen. Professionelle Tester bieten zudem am zweiten Tag der Messe (24. Juni) die Möglichkeit, Ihre Webseite einem Livetest zu unterziehen.
Jeder, der im Internet eine Seite betreibt, verfolgt damit ein Ziel. Und dieses Ziel bildet die Grundlage für die Messung des Erfolgs eines Webauftritts. Davon ausgehend lassen sich einige Etappenziele definieren und Parameter festsetzen, die sich dann messen lassen. Die Messung selbst übernehmen Controlling-Werkzeuge.
Mit ihnen können mögliche Fehlerquellen analysiert und damit letztlich die Usability des Shops oder der Webseite gesteigert werden. Das Ziel eines jeden Website-Betreibers ist es, möglichst viele Besucher anzulocken, sie dazu zu bringen, auf der Seite zu stöbern und die Seite letztlich regelmäßig wieder zu besuchen.
Shopbetreiber haben ein ähnliches Verlangen: Sie wollen Besucher gewinnen, sie zu Kunden machen und als Stammkunden halten. Webseitenbesucher bevorzugen eine einfache und klare Nutzerführung. So ergab kürzlich eine Studie, dass die Hälfte aller Internetnutzer schon Internetseiten und Webshops vorzeitig verlassen hat, weil sie mit der Navigation nicht zu recht gekommen ist.