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Yahoo steigert im zweiten Quartal den Gewinn

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Yahoo steigert im zweiten Quartal den Gewinn

Umsätze gehen weiter zurück

Yahoo steigert im zweiten Quartal den Gewinn

Der radikale Umbau von Yahoo, im Zuge dessen Hunderte Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verloren haben, scheint erste Früchte zu tragen. Während der Umsatz weiter zurückgeht, konnte Yahoo-Chefin Carol Bartz den Gewinn um elf Prozent auf 237 Millionen US-Dollar steigern.

Yahoo muss jedoch einen deutlichen Rückgang bei den Umsätzen um 23 Prozent von 1,601 Milliarden US-Dollar im zweiten Quartal 2010 auf nunmehr 1,229 Milliarden US-Dollar im gleichen Zeitraum 2011 hinnehmen. Schuld daran sei das schwieriger werdende Displaygeschäft, erklärte Bartz. Die Umsätze stiegen in diesem Bereich gerade einmal um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 524 Millionen US-Dollar und das obwohl weltweit das Geschäft mit Displaywerbung deutlich stärker wächst. Yahoo gerät auf diesem, seinem Hauptgeschäftsfeld zunehmend unter Druck von Google und auch von Facebook, die beide dem Internetkonzern Anteile abspenstig machen.

Yahoo-Chefin Carol Bartz versucht dem mit dem Start neuer Newsseiten und der Entwicklung neuer Technologieplattformen entgegen zu wirken. So habe Yahoo im abgelaufenen Quartal weltweit 33 neue Newsportale gelauncht. Dies hilft den nötigen Traffic zu generieren, der dem Unternehmen aufgrund der großen Popularität von Facebook und anderen sozialen Netzwerken anderweitig verloren geht. Besonders profitieren konnte Yahoo dabei zuletzt von besonderen Ereignissen, wie der britischen Hochzeit im Königshaus oder dem Tod von Osama bin Laden, die beide für hohe Pageimpressions sorgten. Ohne solche herausragende Ereignisse, hätte Yahoo noch viel größere Schwierigkeiten.

Investoren mit der Aussicht unzufrieden

Im Suchgeschäft gehen die Umsätze erwartungsgemäß drastisch zurück. Machte der Konzern im Vorjahresquartal hier noch 842 Millionen US-Dollar Umsatz, waren es in diesem nur noch 467 Millionen US-Dollar. Durch die Kooperation mit Microsofts bing spart der Konzern zwar allerdings auch an Technologieausgaben, die zuletzt weitaus höher lagen, als die Einnahmen in diesem Segment. Im kommenden Quartal soll Microsoft hierfür einen Anteil in Höhe von rund 35 Millionen US-Dollar erhalten.

Wenig erfreut waren die Investoren jedoch vom Ausblick den die Yahoo-Chefin für das kommende Quartal gab: Der Umsatz solle demnach zwischen 1,2 und 1,26 Milliarden US-Dollar liegen. Auch die Einnahmen im operativen Geschäft bleiben hinter den Erwartungen zurück. Sie sollen sogar noch leicht unter denen des abgelaufenen zweiten Quartals liegen.


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