eBay zwingt Händler zum kostenlosen Versand
15.04.2009 14:00 dah
eBay-Händler müssen ab dem 15. Juni 2009 vor allem im Elektroniksegment als erste Versandart einen kostenlosen Versand anbieten, das sehen die neuen Spielregeln des Onlinemarktplatzes vor.
Wer als Händler bei eBay Waren in bestimmten Unterkategorien der Bereiche Audio & HiFi, Foto & Camcorder, Computer, TV, Video & Elektronik, Handy & Organizer, PC- & Videospiele, aber auch im Bereich Kleidung & Accessoires anbietet, muss ab 15. Juni seine Kalkulation von Grund auf überdenken. Denn eBay zwingt alle gewerblichen Anbieter in diesen Bereichen dazu, einen kostenlosen Versand als erste nationale Versandart anzubieten.
Damit will eBay die Kunden ansprechen, die wegen zu hoher Versandkosten bislang auf einen Onlinekauf auf dem Shoppingportal verzichtet haben. eBay-Pressesprecherin Maike Fuest sagt dazu: „Wir haben festgestellt, dass viele Kunden davon irritiert sind, wenn ein Verbindungskabel 2,50 Euro kostet, und dann kommen noch einmal 5,90 Euro Versand dazu.“
Nach Einschätzung von eBay setze sich bei solchen Artikeln generell immer häufiger eine versandkostenfreie Lieferung durch. Betroffen von der Neuregelung sind vor allem Produktkategorien, in denen eher kleine Artikel dominieren, zum Beispiel Zubehör für MP3-Player oder HiFi-Anschlusskabel.
Zusätzlich zum kostenlosen Versand kann der Händler weiterhin kostenpflichtige Alternativen anbieten, zum Beispiel für eine Expresslieferung oder den Versand ins Ausland.
Wird eBay damit wieder mehr Käufer gewinnen oder werden die Händler der Shoppingplattform den Rücken kehren? Stimmen Sie ab!
Eushirt.com am 03.11.2009
Unglaublich was das eBay Kartel sich erlaubt
Also ich muss schon sagen.
eBay ist auch gleichzeitig PayPal und man wird mittlerweile auch bei sehr vielen Sachen von eBay gezwungen PayPal als Zahlungsmöglichkeit zu akzeptieren oder man darf den Artikel nicht einstellen. So ist das auch mit den Portogebühren!
Das zielt nur auf eins ab:
Verkäufer muss Preis erhöhen! Was bedeutet das?!
- Auktionen für 1,00 Euro Startpreis kosten keine Einstelungsgebühren also will eBay nun auch hier verdienen in dem man gezwungen ist darüber einzustellen! eBay kassiert das 1x!
- Da der Endpreis automatisch höher ist, kassiert eBay nun auch prozentuale Gebühren vom Verkäufer für die Portogebühren. Zwar indirekt aber eBay tut es definitiv den der Verkäufer muss die Portogebühren nun im Startpreis einberechnen! eBay kassiert das 2x!
- Da der Verkäufer nun Einstelungsgebühren an eBay zahlen muss, weil die Auktion über dem Startpreis von 1,00 Euro liegt, muss er auch diese Gebühren im Startpreis mit einberechnen, somit ist der Endpreis hierdurch noch höher! eBay kassiert das 3x!
- Da der Verkäufer gezwungen wird PayPal zu akzeptieren und weil unter solchen Umständen um die 50% der Käufer gern mit PayPal bezahlen, muss der Verkäufer auch hierfür saftig Gebühren zahlen! Direkt 0,35 Euro + 1,90% vom empfangenen Betrag. Bei 1,00 Euro sind das im übrigen schon 0,37 Euro die über das Unternehmen PayPal an das Kartel eBay fließen! eBay kassiert somit das 4x! Und nein hier ist noch nicht schluß!
- Da der Verkäufer auch die anfallenden PayPal Gebühren berücksichtigen muss, wird er auch diese im Startpreis mit einberechnen und dadurch ist der Auktions Endpreis nochmal höher. Somit kassiert eBay das 5x!
Also 5x kassiert das eBay Kartel ab und macht es Normalos wie uns somit unmöglich etwas zu verkaufen, fördert dadurch aber Ramschhändler die Jeder vom Flohmarkt kennt! In diesen Sektoren ist nämlich die Gewinnspanne noch so hoch das man über eBay verkaufen kann. Siehe China Ware etc.!
Nun zur einer Beispielrechnung, damit einem das in Euros klar wird!
Nehmen wir an, wir haben da eine Ware die auf alle Fälle 5,00 Euro bringen soll und es auch getan hätte, wenn man mit dem Startpreis von 1,00 Euro gestartet wäre, plus zusätzlichen Versandgebühren in höhe von 1,65 Euro, sagen wir mal als Warensendung, damits günstig verschickt wird! So:
Nun muss alles im Startpreis, damit wir sicher sind das wir den Preis und die Kosten vom Käufer bekommen. Was passiert nun bei eBay?!
Startpreis: 5,00 Euro
Versandkosten: 1,65 Euro (Verpackung erst garnicht mitgerechnet!)
PayPal Gebühr: 0,35 Euro (zusätzliche 1,90% vom Gesamt kommen gleich)
Angebotsgebür: 0,45 Euro (für Startpreise zwischen 2,00 und 9,99 Euro)
eBay Provis. : ca. 0,67 Euro (Für Gesamten Verkaufspreis 8,00% an eBay)
PayPal zusatz: ca. 0,16 Euro (1,90% zusätzlich an PayPal für den empfangenen Geldbetrag)
Macht somit einen direkten Startpreis von 8,28 Euro für den Käufer anstatt der gewohnten 1,00 Euro (wo eBay im Hilfeportal selbst zugibt das bei Startpreisen von 1,00 Euro höhere Gebote ereicht werden als bei direktem Start mit höheren Preisen!) Die Wahrheit ist das die Meisten Käufer bei solchen Startpreisen direkt weiterklicken doch selbst wenn man das nun nicht verkauft geht es eBay am Hintern vorbei den nun hat eBay anstatt 0,00 Euro Einstellungsgebühr schon mal 0,45 Euro gutgemacht, ob du die Ware verkaufst oder nicht!
Doch wenn du die Ware auch noch zum Startpreis verkaufst springt nun für eBay folgendes heraus:
Einstelungsgebühren: 0,45 Euro
Verkaufsprovision: 0,67 Euro
PayPal Gebühren: 0,51 Euro
-------------------------------
Gesamt: 1,63 Euro nur Gebühren!
Vor der ganzen verbrecherischen Vorgehensweise mit kostenlosem Versand und PayPal zwang wären für eBay lediglich nur: 0,40 Euro dringewesen, da der Verkaufsmindestpreis wohl 5,00 Euro gewesen wäre!
Der Käufer muss nun das ganze tragen und zahlt somit mindestens 8,28 Euro anstatt der mindestens 6,65 Euro.
Der ganze Zusatz fließt allein in der Taschen vom eBay Kartel!
PS: Im übrigen habe ich an die BaFin geschrieben und über eBay beschwerde eingereicht, schon als man PayPal Zwang eingeführt hat und wisst Ihr was mir die BaFin zurück schrieb?!
Das Deutschland und die BaFin überhaupt kein mitsprache Recht oder sonstige möglichkeiten haben um eBay zu verwarnen oder zu kontrolieren, weil eBay in Luxemburg ist und nichts mit Deutschland zu tun hat!
Die freundlichen eBay M;itarbeiter am Telefon sind zwar in Deutschland aber nicht für eBay tätig! NEIN!
Diese arbeiten für eine Callcenter Agentur die wiederrum für eBay arbeitet, also sind es auch garkeine eBay Mitarbeiter!
So siehts aus...
Was gegen diese Verbrecherbande hilft?!
BOYKOTIEREN!
Andere Auktionshäuser benutzen. Ist die ersten paar Wochen oder Monate etwas gewöhnungbedürftig doch dann ist eBay am Arsch auf dem deutschen Markt wenn Wir das geschloßen machen und ein anderes Auktionshaus hat dann genug Mitglieder das es sich dann lohnt dort zu Verkaufen und zu Kaufen!
Schönen Tag noch! :-P
mabu am 25.06.2009
aufgezwungener kostenloser Versand für ebay Verkäufer?
... super ebay!
Die meinen doch wirklich das die Leute komplett Banane sind.
Was den gewerblichen Verkäufer betrifft, der in letzter Zeit von ebay und das noch als "Zahlendes Mitglied" immer wieder eine auf den Kopf bekommen hat müsste das dann wohl langsam zum umdenken bewegen. Einziger gewinner ist Ebay! Und die wissen genau das die Verkäufer die noch bei ebay bleiben die Versandkosten auf die Ware rechnen und ebay damit noch mehr Kole macht. Und alles auf Kosten der Händler. Die sollten sich doch mal alle hinsetzten und sich eine Frage stellen. WER BEZAHLT EIGENTLICH DEN GANZEN EBAY HAUFEN? Ich habe selbst vor 2 Jahren meinen Verkäufer Account mit über 10.000 positiven Bewertungspunkten bei ebay aufgegeben, die mienen wirklich ohne ebay geht nix. Na ja aber vermutlich sprechen die Zahlen bei ebay zur Zeit noch soviel das Sie solches gezocke mit den Verkäufern noch riskieren können. Aber ich bin mir sicher daß ebay auf lange sicht gesehen diese politik nicht mehr all zu lange machen kann. Es bleibt nur zu wünschen das die anderen Anbieter auf dem Boden bleiben und nicht in den üblichen Rausch des Geldverdienens und dem immer mehr und mehr verfallen. Das hat eigentlich auf lange dauer gesehen nur bei den wenigsten funktioniert. Miteinander wäre wünschenswert. Mal sehen.
Startiger am 19.06.2009
Tschüss Ebay!
Wollte gestern Abend 2 Speicherriegel für Notebooks bei Ebay einstellen. Diese dürfte ich aber nur noch "kostenlos" versenden. Die Preise für solche Speicheriegel sind total im Keller, so dass ich damit rechnen müsste nicht mal die Versandkosten heraus zu bekommen. Ergebnis: Ihr findet die Speicherriegel demnächst bei HOOD! Ich werde keinerlei Auktionen mehr bei Ebay in Kategorien einstellen, wo ich im Fall des Falles auf den Versandkosten sitzenbleibe.
redcow am 21.04.2009
Ebay maximiert den eigenen Gewinn - oder versucht es wenigstens erst mal...
Kleine Privatverkäufe, 1-Euro-Auktionen oder wirklich günstige Käufe bei ebay wie Druckerpatronen oder Handyakkus werden wohl bald der Vergangenheit angehören. Wenn in allen Angeboten die anfallenden Versandkosten mit eingerechnet werden, kosten mich Druckerpatronen für meinen alten Canon nicht mehr 90 Cent/Stück plus 1x Porto für mehrere Patronen sondern 90 Cent plus JEDES MAL PORTO PLUS EBAY-GEBÜHREN AUFS PORTO - dann wird sich der Preis für so einen Artikel wohl verdreifachen müssen.
Ist es das, was ebay erreichen will? Dann geht es ebay wohl eindeutig nur darum, den eigenen Gewinn deutlich zu steigern. Da bleibt nur zu hoffen, dass der Umsatz kräftig einbricht und sich die schlauen ebay-Leute besinnen.
Den Marktplatz ebay -so wie er ist - wird es in Zukunft nicht mehr geben.
Susann am 17.04.2009
Auch was Gutes
Es gibt aber auch Händler, die über Versandkosten verdienen.
Beispiel:
USB-Stick:
Sofortkauf 1€
Versand 5,90€
Jeder weitere Artikel +5,90 Versand
Ich wollte 5 Stück - hätte 5€ + 30€ Versand gekostet.
Die haben den Kaufpreis teilweise im Versand versteckt, und da kriegt Ebay keine Provision. => jetzt schon
Katja am 16.04.2009
ebay schreibt kostenlosen Versand vor
Hallo,
leider geht aus der von ebay gesendeten Mitteilung nicht hervor, dass nur die gewerblichen Verkäufer kostenlosen Versand anbieten müssen. So wie es momentan aussieht, soll es für alle Anbieter gelten, auch die privaten, die ihre Artikel in der Volksauktion für einen Euro einstellen. Ist doch klasse: Für einen Euro verkaufen und dann noch 1,65 E mind. für den Versand bezahlen.
Gruß Katja
Trude am 16.04.2009
ebay Diktatur
ebay scheint sich einen Spaß oder Sport daraus gemacht zu haben seine (zahlenden) Kunden zu vertreiben. Letztes Jahr wurde das ungerechte Bewertungssystem eingeführt -der Verkäufer kann Käufer nicht mehr negativ bewerten (z.B. bei Nichtzahlung)-. Paypal Pflicht für Auslandsverkäufe. Versandkostenvorgaben. Kürzlich wurde (trotz heftigen Protestes) das neue "mein ebay" eingeführt. Und nun wird der "kostenlose Versand" für diverse Kategorien vorgeschrieben. Vermutlich nur vorerst für diverse Kategorien bis es auf alle ausgeweitet wird. Und alles angeblich nur zum Vorteil der Nutzer, die das aber seltsamerweise irgendwie nicht so empfinden.
Ich bin hauptsächlich Käufer bei ebay, verkaufe aber auch ab und zu. Wenn ich mehrere Artikel bei einem Käufer ersteigere, kann ich mir meist alles in ein Paket für nur 1x Versandkosten packen lassen. Und jetzt muss ich den im Preis eingerechneten Versand für jeden Artikel einzeln bezahlen? Von Schnäppchen keine Spur mehr, aber von ebay sicherlich so gewollt. Es zählt nur die Gewinn-Maxime. Und der Gewinn steigt natürlich wenn im Auktionspreis der Versand einberechnet ist (wie ein Vorredner schon sagte). Ferner wird ebay sich bestimmt auch schon mit seinem "Versand-Partner" über eine angemessene Provision geeinigt haben.
Die 1,00-Euro-Volksauktion will man offensichtlich nicht mehr haben u. somit die Kleinanbieter / Privatverkäufer vertreiben.
Der andere Punkt, der mir zwischenzeitlich tierisch auf den Keks geht, ist der, dass mir ebay mit seinen ständigen Änderungen aufzwingt, dass ich mich mit den Neuerungen auseinandersetzen muss, was einfach viel Zeit kostet. Insbesondere, wenn die Damen und Herren unausgereifte und nicht durchdachte Programme auf die Nutzer loslassen. Änderungen durchführen, die keinem nutzen (z.B. die neue Auktions-Ablaufzeit) und zu allem Übel alles auch noch langsamer wird. Ich will das "Ding" einfach nur nutzen.
Während sich fast jeder bemüht, die Nutzeroberflächen zu vereinfachen, wird bei ebay alles unübersichtlicher. Genau genommen würde man einen 3-Tageskurs benötigen, um sich in der ebay-Welt zurecht zu finden. Und wenn Sie mal Probleme haben, dürfen Sie auf die Textbausteine in den ebay-Antworten vertrauen, die in der Regel nicht Ihre Fragen beantworten.
ebay ist arrogant und ignorant geworden.
Bastian am 16.04.2009
Super - Jetzt bezahlt man auch bei Abholung Versandkosten
Ebay arbeitet permanent am eigenen Untergang. Von Kundenfreundlichkeit kann keine Rede mehr sein. Jetzt werden die Versandkosten in den Artikelpreis eingerechnet und so auch bei einer Selbstabholung fällig.
Die Händler können bei ebay kaum noch Konkurrenzfähige Preise anbietet.
Wer etwas Ahnung vom Handel hat der muß im ebay Artikelpreis inzwischen folgendes einkalkulieren
- eBay Provision
- Provision bei PayPal / bei Kunden die mit Kreditkarte über PayPal zahlen ist diese auch noch höher
- Kosten für den Versand und natürlich die Prosivion die jetzt ja davon fällig wird
- Kosten für die neue Regelung der Verpackungsverordnung
- Kosten für die Verpackung
wer noch genauer kalkulieren wollte, der müßte noch die Kosten für mindestens 2 Mitarbeiter einkalkulieren die nichts anderes tun, als die Dummheiten von ebay so gut zu verwalten wie es nur geht.
Ein Händler der dagegen über einen eigenen Shop oder andere Kanäle verkauft kann viel einfacher und günstiger kalkulieren.
Ich möchte nur wissen, ob die Kunden die eine Ware "kostenlos" versandt bekommen, auch die Versandkosten weiterhin bewerten dürfen?
Ich kann nur allen Händlern empfehlen, sucht nach alternativen läßt andere Größer werden. Macht Euch die Mühe auch mal Seiten wie Auvito, Hood zu unterstützen. Irgendwann finden auch mehr Kunden dorthin den Weg. Angebot regelt die Nachfrage und nicht ein zufriedener Kunde. Wenn ebay meint mann kann alle Kunden zufriedenstelen, dann ist man auf dem falschen Dampfer. Die Händler bei ebay sind inzwischen frustiert und nur ein zufriedener Händler der auch gut verdienen kann, kann auch einen Kunden gut bedienen und glücklich machen.
ebay ist teuer, das hört man inzwischen immer öfters.
HS am 16.04.2009
eBay hat's überrissen
Kann man nur hoffen, dass noch viele Käufer die Plattformen wie Hood.de oder AuVito.de testen. Dort findet man schon eine menge Händler, die auch bei eBay sind - so wie ich auch. Und ich biete meine Artikel dort günstiger an, weil keine Provision, kein Zwang zu Paypal, keine Bevormundung. Es werden sehr langsam, aber stetig, immer mehr Kunden. Danke.
Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis eBay abschmiert. Die erste große Pleite war das abgetrennte "Händlerportal" und jetzt versuchen Sie uns durch die Hintertür abzuzocken.
Ist das nach deutschem Recht überhaupt erlaubt uns zu diesen Maßnahmen zu zwingen?
BK am 15.04.2009
Dumm-Regelung
Der Käufer ist also iritiert, wenn ein Kabel 2,50 zzgl. 5,90 Euro Versand kostet?
Wie iritiert wird er denn sein, wenn zwei Kabel künftig 16,80 Euro kosten? Oder noch mehr, da ja künftig der Preis noch steigen wird, wegen der höheren Ebay-Provision?
Ebay schaufelt sich sein eigenes Grab.
Peter am 15.04.2009
Zwang zum kostenfreien Versand in diversen Kategorien
Wieder ein vermeintlich schlauer Schachzug von Ebay. Dadurch daß die Versandkosten in den Warenpreis mit einkalkuliert werden müssen, wird die Provision für Ebay dann vom höheren Betrag errechnet und nicht nur vom Verkaufspreis. Somit führt dies zu Umsatzsteigerungen bei Ebay.
Wenn es keine allzu negativen Erfahrungen gibt, ist dies sicherlich nur ein kleiner Test um dies später auf weitere Kategorien auszuweiten.
Ich wünschte mir, Google würde als Konkurrent zu Ebay auftreten und eine Auktionsplattform betreiben.
Dann könnte sich der Monopolist Ebay solche Eskapaden und die Ignoranz gegenüber den gewerblichen Händlern nicht mehr erlauben.
Wenn Google eine Auktionsplattform betreiben würde, und ich bin mir sicher, daß durch die Marktmacht von Google die Käufer dort suchen würden, würden viele gewerbliche Händler Ebay den Rücken kehren, da es endlich Alternativen gäbe.
Klingt zwar wie den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben, aber immer noch besser als auf die Ergebnisse der Monopolkommission zu warten.
Hartmut am 15.04.2009
eBay zwingt Händler zum kostenlosen Versand
Es kann sich ja wohl keiner leisten die Versandkosten einfach wegzulassen. Also werden die Versandkosten in den Preis des Artikels mit einkalkuliert. Das bedeutet aber auch, dass bei mehreren Artikeln auch mehrmals (versteckte) Versandkosten bezahlt werden - also nichts mehr mit Versand-Rabatt bei mehreren Artikeln.
Außerdem kann man dann nicht mehr mit anderen Anbietern (außerhalb von eBay) konkurieren, da diese ihre Preise weiterhin wie gewohnt kalkulieren und dann Versandkosten kassieren, also in den "Preisvergleichsmaschinen" immer die Nase vorn haben werden!
Ich kann mich nicht des Eindrucks erwehren, dass die neuen Köpfe bei eBay überhaupt keine Ahnung von Handel und Selbsständigkeit haben.
Die bekommen ja auch ihr Gehalt aufs Konto, egal was für einen Mist sie verzapfen.
Und was die Portoabzocker anbelangt - die Kosten sind vorher ersichtlich, wenn der Kunde dann trotzdem dort kauft, hat er selber Schuld! Es steht ihm doch frei einen anderen Händler zu suchen.
Im wirklichen Leben heißt es schließlich auch: "Dummheit schützt vor Strafe nicht"
Sylvia Bressel am 15.04.2009
Versandkosten auf eBay
Ich bin ebenfalls Händlerin u. a. bei eBay und da ich auch selbst dort einkaufe - es steht jedem frei, Artikel zu kaufen, bei denen eine offensichtliche Diskrepanz zwischen Warenwert bzw. Versandart und Versandkosten besteht. Die z. B. angeführten Versandkosten von 5,90 € sind als versicherter Versand absolut gerechtfertigt - siehe Preise für Pakete bei der Deutschen Post!
Und da wir Internet-Händler ja ab diesem Jahr nun auch für die Entsorgungskosten aufkommen müssen, kann von Abzocke überhaupt nicht die Rede sein! Ich wundere mich dann eher über die Billigheimer, die auch noch versandkostenfrei versenden - das macht jede Marge und langfristig jedes Geschäft komplett null und nichtig!
Ich kalkuliere fair nach Gewicht und tatsächlich entstandenen Kosten für Porto und Verpackung und stelle dem Kunden frei, ob er es als kostensparenden Brief (2,50 €, unversichert) oder versichertes Paket (7,50 €) erhalten möchte!
Christine am 15.04.2009
Dann werden die Kosten doch nur auf die Artikelpreise aufgeschlagen
Und ehrlich gesagt ist es mir lieber, einmal 5,90 Versand zu bezahlen, wenn ich z.B. drei Artikel bei einem Händler kaufe, als keine Versandgebühr, aber dreimal einen höheren Artikelpreis bezahlen zu müssen...
Naja, ich bin gespannt, wie die Händler reagieren.
Christian am 15.04.2009
Das bringt doch sicher nix
Dann werden nur noch mehr Hänlder "offiziell" aus Österreich versenden und somit die Versandkosten kassieren. Ich habe jetzt schon etliche Artikel bestellt die mit hohen Versandkosten angeblich von einem Österreicher verkauft wurden und am ende war es "durch zufall" ein Deutsches Konto und der Versand war auch aus Deutschland.
Da macht Ebay sich keien freunde mit... auch wenn ich persönlich natürlich total gegen diese Versandkosten-Abzocker bin.