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Uptrends überprüft Verfügbarkeit von Onlineshops

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Uptrends überprüft Verfügbarkeit von Onlineshops

Internethandel ist fürs Weihnachtsgeschäft gerüstet

Uptrends überprüft Verfügbarkeit von Onlineshops (Foto: Fotolia.com/Mitarart)

Die deutschen Onlinehändler sind auf große Käuferanstürme vor dem Weihnachtsfest gut vorbereitet. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Erhebung des Monitoring-Spezialisten Uptrends, der die Erreichbarkeit von insgesamt eintausend Internetshops und Portalen kritisch unter die Lupe genommen hat.

Dabei wiesen im Detail knapp 26 Prozent der Shops eine exzellente Verfügbarkeit auf. Die Homepages der Betreiber, darunter Buecher.de, Dell, eBay, Esprit, Gerry Weber, Görtz, Jako-O und Karstadt, waren im Überwachungszeitraum vom 30. Oktober bis zum 28. November 2011 stets zu 100 Prozent verfügbar. Weitere 421 Webshops und Portale hatten eine sehr gute Erreichbarkeitsquote von mindestens 99 Prozent. Dazu zählen Unternehmen wie Douglas, Medion, Puma, T-Online, Vodafone, Otto und Conrad Electronic.

Die Gründe für die fehlende Erreichbarkeit von anderen Shops präsentierten sich im Rahmen der Erhebung als höchst unterschiedlich. So waren bei einigen Anbietern Wartungsmeldungen zu finden, bei anderen erhielten die User Server- und Applikationsfehlermeldungen. Häufig deuteten die Fehlerbeschreibungen auch darauf hin, dass Server oder Webshops abgestürzt oder komplett vom Netz genommen worden waren. Vielfach wurden Wartungsarbeiten in der Nacht ausgeführt, teilweise waren die Shops jedoch auch tagsüber über längere Zeiträume abgeschaltet. Mehrere Unternehmen, darunter fonic.de, mytoys.de und simyo.de machten dies mit entsprechenden Meldungen für die Kunden nachvollziehbar.

Einschränkungen bei Zalando 

Für ein überraschendes Ergebnis sorgte auch der Schuhhändler Zalando. Obwohl man bei einem Anbieter dieser Größenordnung spontan eine 100-prozentige Erreichbarkeit vermuten würde, gab es im Rahmen der Analyse vor allem zwischen dem 16. und 26. November 2011 immer wieder Zeiträume, in denen die Homepage aus Kundensicht nicht uneingeschränkt erreichbar war.

Für die Erhebung hatte Uptrends im Studienzeitraum die Uptime und Verfügbarkeit der Webseiten in einer Frequenz von fünf Minuten von etwa 70 globalen Messpunkten aus überprüft. Kam es innerhalb der Ladezeit zu einem Fehler, wurde automatisch eine zweite Überprüfung von einem weiteren Checkpoint aus durchgeführt. Nur, wenn die Website dann auch weiterhin nicht erreichbar war und ein Fehler bestätigt wurde, wurde die Spanne als Downtime eingestuft.

Gerade in der Vorweihnachtszeit kommt einer guten Erreichbarkeit von Onlineshops eine wesentliche Bedeutung zu. Denn laut einer aktuellen Studie des Branchenverbandes Bitkom bestellt auch in diesem Jahr wieder jeder dritte Deutsche seine Geschenke im Netz.


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