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Österreichische Webhändler fordern Gleichberechtigung

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Österreichische Webhändler fordern Gleichberechtigung

Massive Wettbewerbsnachteile beim Urheberrecht

Österreichische Webhändler fordern Gleichberechtigung (Foto: moonrun - Fotolia.com)

15 Prozent der 39.000 österreichischen Einzelhandelsunternehmen verkaufen im Internet und stoßen dort auf 2,5 Millionen Österreicher zwischen 16 und 74 Jahren, die auf ihrer virtuellen Einkaufstour pro Jahr 1.800 Euro investieren. Doch der schöne Schein trügt, ermittelte jetzt die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Denn die Hälfte der insgsamt 4,5 Milliarden, die die Österreicher in E-Commerce investieren, fließt an ausländische Händler, so die Wirtschaftskammer. Grund seien unter anderem unangemessen hohe Urheberrechtsabgaben gegenüber ausländischen Online-Anbietern. "Es ist wichtig, dass es gleiche Chancen für in- wie ausländische Händler gibt", fordert Bettina Lorentschitsch, Obfrau der Bundessparte Handel bei der WKÖ. "Ausländische Anbieter sollten beim Verkauf an österreichische Kunden Abgaben in selber Höhe abführen müssen wie inländische."

Auch durch den unterschiedlichen Grad des Vollzugs von EU-Vorgaben bei umweltrechtlichen Verpflichtungen, etwa im Verpackungsbereich, sieht Lorentschitsch heimische Händler als massiv benachteiligt. Als Resultat der Ungleichbehandlung müssten österreichische Webhändler oft mit höheren Preisen kalkulieren als die ausländische Konkurrenz und würde dadurch die Kundschaft verärgern.


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