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Mobiles Modeshopping ist noch nicht sehr verbreitet

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Mobiles Modeshopping ist noch nicht sehr verbreitet

Qualität, Preis und Optik sind entscheidend

Mobiles Modeshopping ist noch nicht sehr verbreitet (Foto: Fotolia.com/Suprijono Suharjoto)

Die deutschen Kunden haben wenige Hemmungen mobil T-Shirts, Pullover oder Hosen zu kaufen. So kann sich die Mehrheit der Smartphone- und Tabletbesitzer vorstellen, über den mobilen Kanal Bekleidung zu ordern - ein Viertel hat das bereits getan.

Mehr als drei Viertel der Befragen Deutschen hat schon Modeartikel im Internet bestellt. Von den Nutzern mobiler Endgeräte hat jeder Vierte bereits eine Jeans oder ein Shirt über sein Smartphone oder seinen Tablet-Rechner gekauft, zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Marktforschers YouGov. Allerdings kommt nur bei den wenigsten eine App zum Einsatz. Lediglich zehn Prozent verwenden eine mobile Applikation für den Einkauf.

Der Anteil mobiler Shopper ist damit in Deutschland insgesamt betrachtet noch sehr gering. Wie eine Untersuchung von Initiative D21 ergab, besitzen gerade einmal 24 Prozent der Deutschen ein Smartphone und nur fünf Prozent nennen ein Tablet ihr Eigen.

Das Kundenvertrauen ist beim Onlineshopping offenbar vor allem an die Marke gebunden. Denn auf Zertifikate achtet nur ein Viertel der Onlinekäufer.  Wichtig sind den mobilen wie den Onlinekäufern in erster Linie eine gute Qualität der Waren, ein günstiger Preis und eine ansprechende Optik.

Das Konzept warenfreier Modeläden, wie es in Großbritannien die Marke „House of Fraser“ testet, scheint der Studie zufolge für deutsche Nutzer wenig interessant zu sein. Lediglich 25 Prozent der 1.068 befragten Bundesbürger ab 16 Jahren könnten sich vorstellen, in einem solchen Laden Bekleidung zu bestellen, ohne die Waren anprobieren zu können. Jeder Zweite legt dagegen Wert darauf, die Waren vor Ort in Augenschein nehmen zu können.


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