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Kelkoo analysiert europäisches Preisniveau im E-Commerce

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Kelkoo analysiert europäisches Preisniveau im E-Commerce

Deutschland zweitgünstigster Markt für Shopper

Kelkoo untersucht europäisches Preisniveau im E-Commerce (Foto: istock/Talaj)

Gute Nachrichten für Onlineshopper, schlechte für Händler: In Deutschland liegt der Wert eines repräsentativen Warenkorbs 17,5 Prozent unter dem europaweiten Durchschnitt. Günstiger sind die Produkte nur in Großbritannien.

Für seinen European Online Price Index hat Kelkoo einen Warenkorb mit 124 Konsumgütern aus den Bereichen Bücher, DVDs, Musik, Computer‐Ausrüstung, Spielekonsolen, Spielwaren, Elektronik, Kosmetikprodukte, Mobiltelefone, Haushaltsgeräte, Autos und Lebensmittel untersucht.

Dabei wurden erhebliche Preisschwankungen sichtbar: Großbritannien das billigste Land in Europa für Internetshopping, der Warenkrob kostet hier 34,0 Prozent weniger als der Index‐Durchschnitt, während in Dänemark als dem teuersten Online‐Einkaufsland die Preise 83,2 Prozent über dem Durchschnitt liegen. Deutschland bietet der Studie zufolge das zweitniedrigste Preisangebot für Onlineshopping in Europa. Der identische Warenkorb kostet hier 17,5 Prozent weniger als im Gesamtdurchschnitt, auf Platz drei folgt Italien mit minus 17,3 Prozent.

 
 
Abweichung zwischen den Kategoriepreisen

Abweichung zwischen den Kategoriepreisen

In den einzelnen Kategorien unterscheiden sich die Länder deutlich: Europaweit bietet Großbritannien die niedrigsten Preise für Bücher (‐54,6 Prozent), Musik (‐49,5 Prozent), Autos (‐35,6 Prozent), Spielzeug (‐26,9 Prozent), DVDs (‐22,0 Prozent), Haushaltsgeräte (‐12,7 Prozent), Elektronik (‐10,3 Prozent), Computer (‐9,3 Prozent) und Mobiltelefone (‐9,3 Prozent), womit der britische Onlinemarkt in neun von zwölf Produktkategorien am konkurrenzstärksten ist. Deutsche Internetshops ermöglichen in Europa die größten Einsparungen bei Kosmetika (‐4,2 Prozent).

Am anderen Ende der Skala erweist sich Norwegen als das teuerste Land in sechs von zwölf Kategorien, nämlich bei Kosmetikprodukten (129,3 Prozent), Büchern (40 Prozent), Musik (33,8 Prozent), Mobiltelefonen (29,8 Prozent), Computer‐Ausrüstung (20,4 Prozent) und Spielzeug (16,2 Prozent).

Der Studie zufolge schlagen die USA Europa weiterhin bei den Onlinepreisen. Der Wert des US‐Warenkorbs liegt um 35,4 Prozent unter dem europäischen Index‐Durchschnitt. Dies ist zum großen Teil auf die relative Schwäche des Dollars gegenüber dem Pfund und dem Euro zurückzuführen. Hinzu kommt der vergleichsweise niedrige Mehrwertsteuersatz. Die Studie ist derzeit nicht online verfügbar.


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Kommentare

Tanja Gabler am 30.03.2011

@Fehlerhascher

Das gewisse Etwas ist ergänzt :) Danke!

Fehlerhascher Kai am 30.03.2011

Oops...

"Deutschland zweitgünstigster Mark für Shopper"

eurer Überschrift fehlt das gewisse "t"

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