Home / Nachrichten / E-Commerce / Zahlen & Studien /

Explido-Studie zur Button-Regelung

Bewertung:
  • Currently 2.5/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Explido-Studie zur Button-Regelung

Richtige Button-Bezeichnung beeinflusst Abverkauf

(Foto: Fotolia/Beboy)

Die Wahl der richtigen Benennung für den Bestellbutton beeinflusst wesentlich das Kaufverhalten im Internet. Abhängig vom Wording des Buttons können die Umsätze pro Anbieter und Produkt erheblich abweichen. Zu diesem Schluss kommt jetzt die Online-Performance Agentur Explido in einer Case-Study für ihre Kunden Conrad Electronic und Margarete Steiff.

„Kaufen“, „kostenpflichtig bestellen“ sowie „zahlungspflichtig bestellen“ das sind die zulässigen Begriffe, mit denen Onlineshops gemäß der neuen Button-Regelung ab 1. August ihre Bestellbuttons bezeichnen dürfen: Für ihre Kunden Conrad Electronic und Margarete Steiff hat Explido deshalb über mehrere Wochen verschiedene A/B-Tests durchgeführt, um herauszufinden, welche der Bezeichnungen zu mehr Klicks führt.

Die Auswertung bei Conrad Electronic führte dabei zu keinem eindeutigen Ergebnis: Der Button „zahlungspflichtig bestellen“ schneidet signifikant schlechter ab. Die beiden anderen Alternativen liegen dem gegenüber aber fast auf gleichem Level. So ermittelte Explido 10,93 Prozent („kaufen“) bzw. 11,19 Prozent („kostenpflichtig bestellen“) mehr Umsatz gegenüber dem Button "zahlungspflichtig bestellen". Für Conrad wäre es also völlig egal, welche der beiden Bezeichnungen man wählt.

Anders hingegen bei Margarete Steiff: Hier liegen die Werte deutlich auseinander. Mit einem signifikanten Vorsprung von 21,80 Prozent bei der Sales-Rate und 25,58 Prozent beim Umsatz setzt sich „kaufen“ als optimales Button-Label durch. Die Analyse von Explido zeigt demnach, dass der Erfolg der zulässigen Button-Benennungen stark vom jeweiligen Unternehmen und der entsprechenden Branche abhängt. „Die Wahl des richtigen Bestellbuttons kann den Unternehmenserfolg im Web nachhaltig beeinflussen. Dies setzt Website-Testing mit entsprechenden Split-Traffic-Tests voraus. Angesichts der neuen gesetzlichen Regelungen besteht hier Handlungsbedarf“, so Gabriel Beck, Head of Conversion Optimierung und Büroleiter der Explido-Dependance in Hamburg. 

Wie Split-Traffic-Tests bei der Umsetzung der Button-Regelung helfen, hat auch die Performance-Marketing-Agentur Quisma ausgetüftelt. Quisma hat hierzu verschiedene Bezeichnungen für den Online-Versandhändler Zalando unter die Lupe genommen. Welche Ergebnisse dabei zutage treten, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 15 der INTERNET WORLD Business vom 23. Juli 2012.


Anzeige




Kommentare via facebook (beta)Was ist das?

TOP-THEMEN

Zanox

Justus folgt auf Tweraser

Philipp Justus tritt als Managing Director bei Google die Nachfolge von Stefan Tweraser an. mehr
Coca Cola

Marken auf Facebook

INTERNET WORLD Business hat eine Reihe besonders witziger Facebook-Posts zusammengestellt. mehr
iStockphoto/Taphouse Studios

Die Fail-Galerie

Die schlechtesten Profi-Videos des vergangenen Jahres wurden für den "Silbernen Sellerie" nominiert. mehr

Newsletter

Zweimal täglich das Neueste aus Online-Marketing, E-Commerce, Online-Recht und Technik sowie topaktuelle Personalien. Jetzt kostenlos bestellen!



Umfrage

Für den Deutschen Webvideopreis 2013 wurden sechs Profi-Videos in der Kategorie "Fail" nominiert. Welches Werbe-Video hat Ihrer Meinung nach den "Silbernen Sellerie" verdient?

Welches Video sollte den Deutschen Webvideopreis bekommen?

Top 10 Artikel

Ausgabe 10 2013

Internet World Business

Ausgabe 10/2013

HbbTV: Top oder Flop?

Sevenone Media hat die Nutzer des interaktiven Fernsehens direkt auf dem Screen befragt weiterlesen
Fotolia.com/momius

Was ist was in der Wolke?

Public Cloud, Private Cloud, Hybrid Cloud: Thomas Wittbecker erklärt, was dahinter steckt. mehr
Fotolia.de/Adam Radosavljevic

Facebook ist mobil - und Sie?

Jasper Krog und Christian Rottmann erklären, was einen guten mobilen Facebook-Auftritt ausmacht. mehr
Fotolia.de/mypic4u

Anleitung zum Unglücklichsein

Gerald Hensel erklärt, welche Fehler Marken und Agenturen häufig beim Marketing auf Facebook machen. mehr