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ECC misst Abbruchquoten in Webshops

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ECC misst Abbruchquoten in Webshops

Weniger verwaiste Warenkörbe

ECC misst Abbruchquoten in Webshops (Bild: Gina Sanders / Fotolia.com)

Die 20 umsatzstärksten Onlineshops und Shoppingportale haben in den vergangenen 18 Monaten ihre Hausaufgaben gemacht und die Abbruchraten im Kaufprozess deutlich verringert, zeigt eine aktuelle Studie vom E-Commerce-Center Handel und der Managementberatung Mücke, Sturm & Company.

Seit April 2010 konnte die Conversion Rate 2, die die Konversion von Kunden mit Kaufabsicht misst, um 7,2 Prozent von 51,18 auf 58,38 Prozent gesteigert werden. Die Studie hat auch die Abbruchraten in den einzelnen Kaufprozessen analysiert. Demzufolge ist die Abbruchrate auf den Landingpages gegenüber April 2010 von 7,21 auf 8,57 Prozent zwar leicht gestiegen, dafür verzeichneten aber alle Schritte danach deutliche Senkungen der Abbruchrate.

Gingen den Webhändlern vor 18 Monaten auf der Produktdetailseite noch 22 Prozent der potenziellen Kunden mit Kaufabsicht verloren, sind es aktuell nur noch 16,85 Prozent. In etwa gleich geblieben ist die Absprungrate auf der Registrierungsseite. Hier lassen noch immer rund sieben Prozent der Käufer ihren Warenkorb verwaist stehen. Verbessert indes hat sich die Abbruchquote wieder bei der Auswahl des Bezahlverfahrens (7,27 statt 6,13 Prozent) und der Eingabe der Zahlungsdaten (3,07 statt 4,42 Prozent).

"Unternehmen sollten auch in Zukunft ein Augenmerk darauf werfen, zu welchem Zeitpunkt im Kaufprozess Kunden mit Kaufabsicht den Kaufvorgang abbrechen - schließlich ist dies ein entscheidender Faktor für Verbesserungspotenziale", resümiert Achim Himmelreich, Partner bei der Mücke, Sturm & Company.


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