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Bedeutung von Social Media und Mobile für den E-Commerce

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Bedeutung von Social Media und Mobile für den E-Commerce

Nur ein Shop ist nicht genug

Bedeutung von Social Media und Mobile für den E-Commerce (Foto: istockphoto.com/mbortolino)

Im Jahr 2015 werden Unternehmen die Hälfte ihrer Verkäufe über Social Media und mobile Apps realisieren. Onlinehändler werden kontextbezogene, mobile Anwendungen bieten, auf die Kunden über den Browser oder via Handy zugreifen können.

Das ergab eine Studie der IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner. Diese Veränderungen werden sich zuerst zuerst in schnelllebigen Branchen wie Reise, Gastgewerbe, Einzelhandel, Unterhaltungselektronik Medien und Entertainment durchsetzen. E-Commerce-Manager werden ortsbezogene Dienste einsetzen, um personalisierte Inhalte an deren Nutzer zu senden. Diese Inhalte werden entsprechend des Kundenverhaltens kreiiert, um die Verkäufe zu unterstützen. Über Verbindungen zu sozialen Netzwerken soll die Weisheit der Masse einbezogen werden.

"Kunden schreien nach neuen und einfachen Wegen, um mit den Organisation in Kontakt zu treten, und keine Firma sollte denken, dass sie immun gegen diese neue Dynamik ist", sagt Gene Alvarez, Vizepräsident für Marktforschung. "Da mehr Menschen Smartphones nutzen, erwarten sie, dass ihr Kundenerlebnis um diese Endgeräte erweitert wird, und fordern die Einbindung sozialer Aspekte aus dem Web."

Einer BVDW-Befragung zufolge halten auch deutsche Unternehmen soziale Netzwerke im Bereich Marketing und E-Commerce für wichtig: 71,9 Prozent der befragten Unternehmen geben an, dass Social Media aktuell eine sehr hohe Bedeutung besitzt. Das spiegelt sich auch in den Investitionen wider: Über drei Viertel der befragten Unternehmen (77,7 Prozent) gehen davon aus, dass die Budgets für Social Media steigen werden. Mehr als 61,2 Prozent erwarten einen mäßigen, 15,9 Prozent einen starken Anstieg. Ganze 19 Prozent planen mit gleichbleibenden Budgets und nur ein sehr geringer Teil der befragten Unternehmen (3,3 Prozent) rechnet mit sinkenden Investitionen.


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