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Verschmelzung von Social Media und E-Commerce

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Verschmelzung von Social Media und E-Commerce

Was Social Commerce Ihrem Shop bringt

Was Social Commerce Ihrem Shop bringt (Foto: istock/starfotograf)

Gemeinsam einkaufen macht auch im Web Spaß

Warum sollten Unternehmen auf Social Commerce setzen? Was genau ist damit gemeint? Und wie fängt man an? Diese Fragen beantwortet ein Leitfaden der Agentur Syzygy und uniquedigital.

Als Social Commerce definiert Paul Marsden die Monetarisierung von Social Media durch den Onlinehandel. Soziale Netzwerke, Onlinemedien mit Interaktionsmöglichkeiten und Nutzerbeiträge werden eingesetzt, um die Kauferfahrung des User anzureichern.

Grundsätzlich gibt zwei Social-Commerce-Strategien: Entweder unterstützt man die Verbraucher dabei, beim Einkauf mit anderen in Kontakt zu treten. Dem entspricht das Einbinden von Web-2.0-Elementen in Shops. Oder man nutzt Plattformen, auf denen sich viele Leute treffen, für E-Commerce-Zwecke.

Folgende Gründe sprechen aus Unternehmenssicht für Social Commerce:

  • Wirkungsmessung des Social-Media-Marketing: Indem Marketing im Bereich Social Media mit dem Abverkauf gekoppelt wird, lassen sich die Effekte der einzelnen Kampagnen nachvollziehen
  • Verbesserung der Abverkaufszahlen: Onlinehändler präsentieren sich dort, wo die Verbraucher gerne ihre Zeit verbringen. Dadurch steigern sie den Traffic auf ihrer Webseite, verbessern die Konversionsrate und erhöhen den Wer des einzelnen Warenkorbs.
  • Geschäftsmodell verbessern: Wenn Firmen beobachten, was die Verbraucher zu ihnen und über sie in sozialen Netzwerken sagen, können sie ihre Produkte, Services und manchmal sogar ihr Geschäftsmodell optimieren.

Aus Nutzerperspektive steht die Verbesserung des Einkaufserlebnisses im Mittelpunkt: Gemeinsam einzukaufen oder sich mit anderen über das Gekaufte zu unterhalten, macht Spaß und ist nützlich.

Social Commerce hat dem Leitfaden zufolge sechs Dimensionen:

1. Social Shopping - die Möglichkeit, auch im Netz gemeinsam einzukaufen
2. Bewertungen - die einfachste Form, Web-2.0-Elemente einzubinden
3. Empfehlungen - als personalisierte Hinweise sind sie besonders wertvoll
4. Foren und Communitys - durch Links auf Produkte können sie usern beim Einkauf helfen
5. Social Media Optimization - verschiedene Werkzeuge, die den User zum Shop führen zum Beispiel Twitter oder eine Profilseite auf Facebook
6. Social Ads und Apps - Anzeigen in Netzwerke mit Interaktionsmöglichkeiten oder Anwendungen, die User zum Shop führen sollen.

Anfang sollten sich Shops aufs Zuhören und Beobachten beschränken, so Marsden. Dabei seien nicht nur die Aktivitäten der User, sondern auch die der Konkurrenz von Interesse. In Phase zwei sollten sich Händler Ziel aussuchen, zum Beispiel Produktverbesserungen, und in kleinem Rahmen verschiedene Methoden ausprobieren. Anhand der Ergebnisse können Unternehmen die erfolgreichen Strategien in größerem Maßstab umsetzen - und von da an in der vierten Phase eine eigene Strategie für Social Commerce entwickeln.

Syzygy bietet das Whitepaper "Social Commerce" auf der Facebook-Seite der Agentur zum Kauf an.


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