Zehn Online-PR-Tipps für E-Commerce-Unternehmen
So kommt ihr Webshop in Fahrt
30.08.2011 16:29 tga
Genau wie im stationären Handel geht es auch im E-Commerce in erster Linie darum, die Aufmerksamkeit relevanter Kundengruppen für sich zu gewinnen und sie von den eignen Vorteilen zu überzeugen. Neben Maßnahmen wie SEO oder SEM kann dabei vor allem professionelle PR für den nötigen kommunikativen Push sorgen, um den eigenen Shop im Meer an Angeboten nach vorne zu bringen. Worauf Unternehmer besonders achten sollten, zeigen die zehn Tipps von Tilo Bonow, Gründer und Geschäftsführer der Kommunikationsagentur piâbo.
1. Produkte und Dienstleistungen vor!
Gerade um mit PR neue Kundengruppen zu erreichen, gilt es, presserelevante Themen zu entwickeln, die sich auch mit den angebotenen Produkten oder Dienstleistungen und weniger mit dem Unternehmen an sich beschäftigen. Durch die Vorstellung bestimmter Produkte gelingt es so beispielsweise, sich im relevanten Segment als erste und vertrauenswürdige Anlaufstelle für Kunden zu positionieren. Um auch potenzielle Partner, wie Lieferanten oder Investoren, anzusprechen sollten sich B2C- und B2B-Themen im Kommunikations-Mix die Waage halten.
2. Wertvolle Links statt sinnlosem Spam
In puncto SEO bietet PR qualitative Vorteile. Neben den zahlreichen Links, die durch das Einstellen von Pressemitteilungen in freie Presseportale generiert werden können, sind vor allem die in redaktionelle Berichterstattung eingebetteten Backlinks für Suchmaschinen wertvoll. Diese verschaffen Online-Shops durch den qualitativen Content einen Ranking-Vorteil, der durch gekaufte Links kaum erzielt werden kann. Tipp: Hat ein Online-Redakteur bei seinem Bericht auf die Verlinkung verzichtet, lohnt die freundliche Nachfrage. In den meisten Fällen sind die Journalisten bereit, den fehlenden Link nachträglich zu ergänzen.
3. Branchen-Newsletter nicht vergessen
Gerade um potenzielle Investoren und Vertriebspartner zu erreichen, gilt es, auch Branchen-Newsletter in der Ansprache zu berücksichtigen. Sie besitzen eine große Reichweite und sprechen gezielt die wichtigsten Branchenvertreter an. Beispiele sind hier der Textilwirtschafts-Newsletter im Kleidungs-, der ETurboNewsletter im Reise- oder der ChannelPartner-Newsletter im IT-Segment.
4. Social Media Newsroom als zentrale Anlaufstelle
Anstelle des klassischen Pressebereichs auf der Website, tritt bei aktiven Web2.0ern der so genannte Social Media Newsroom. Zentral an einem Ort gebündelt, laufen dort sämtliche Social Media Aktivitäten, aber auch herkömmliche Presseinformationen zusammen und bieten auf diese Weise die informative Anlaufstelle sowohl für Redakteure als auch für Blogger und andere Multiplikatoren.
5. Bilder sagen mehr als tausend Worte
Gerade für E-Commerce-Unternehmen ist es von zentraler Bedeutung die angebotenen Produkte für Redakteure auf professionellen Produktfotos darzustellen. Damit diese vom Journalist direkt weiterverarbeitet werden können, sollten sie im Social Media Newsroom sowohl in 300 dpi als auch in webtauglichen 72 dpi zum Download vorliegen.