Bewertung:
  • Currently 3/5 Stars.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Kundenbewertungen in Webshops: Keine Angst vor Kritik

Webhändler sollten ihren Kunden zuhören, auch wenn's manchmal weh tut
(Bild: Photocase.de/Biloba)

Bazaarvoice gibt Online-Shops Tipps zum Umgang mit negativem Kundenfeedback. Das Wichtigste zuerst: Negative Kommentare sollten auf jeden Fall veröffentlicht werden.

Glaubwürdige Kundenbewertungen sollen anderen Käufern als Richtschnur beim Einkauf dienen. Deshalb lassen innovative Onlineshops ihre Kunden auf der Webseite zu Wort kommen. Doch nicht alle Kundenkommentare sind positiv. Wie gehen Onlineshops am besten mit harschen Kritiken um? Bazaarvoice, US-Lösungsanbieter zur Einbindung von Kundenmeinungen in Onlineshops, greift dieses Thema im Unternehmensblog auf (www.bazaarblog.com).

Scott Muhlig, Content Operations Manager bei Bazaarvoice, unterscheidet zwischen solchen Bewertungen, die im Shop veröffentlicht werden, und solchen, die nicht online gestellt werden, weil sie gegen interne Vorgaben verstoßen. Als Ausschlusskriterien nennt er beleidigende Kommentare oder Auseinandersetzungen über den Preis oder den Service sowie das Erwähnen von Rechtsstreitigkeiten.

Er plädiert dafür, auf jeden Fall auch negative Kommentare zu veröffentlichen: "Wenn Ihre Produkte nur Bestbewertungen erhalten, fragen sich die Kunden, ob die Inhalte authentisch sind." Kritische Kommentare könnten Händlern helfen, blinde Flecken aufzudecken. Zum Beispiel, dass ein Vorgang im Shop nicht richtig funktioniert oder dass eine Information auf der Webseite falsch ist.

Wind aus den Segeln nehmen

Das nicht veröffentlichte negative Feedback sei jedoch auch wertvoll, so Muhlig. Wenn Leute unzufrieden sind, sind sie oft sehr verägert und vergreifen sich im Ton. Trotzdem sollten Händler diese Kommentare ernst nehmen. Denn wenn es ihnen gelingt, mit dem Kunden in Kontakt zu treten und das Problem zu lösen, verhindert dies, dass der unzufriedene Kunde seinem Ärger in Blogs oder Foren Luft macht.

Das Sichten der negativen Äußerungen könne in Einzelfällen auch helfen, einer möglichen gerichtlichen Auseinandersetzung zuvorzukommen, schreibt Muhlig. Die Geschäftsleitung solle die Beschwerden sehen. Oft gehe es den Kunden einfach darum, vom Unternehmen gehört zu werden. Händler sollten systematisch versuchen, aus den Beanstandungen Trends abzulesen. Häufen sich die Beschwerden zu einem Produkt oder Ablauf im Shop? Dann besteht Handlungsbedarf.


Anzeige



Kommentare

*** aus Berlin am 28.11.2010

@ Hannes

Gerade das ist ja nicht möglich. Es entscheiden doch nicht die Shops selbst, ob eine negative Meinung freigeschalten wird. Deswegen gibt es doch eKomi, damit diese Bewertungen freigegeben werden. Es ist doch nur so, dass der Shopbetreiber die Möglichekit hat, sich durch diese Schlichtungsverfahren bei den Kunden zu entschuldigen, wenn mal etwas schief gelaufen sein sollte. und wenn die Kunden sich nicht drauf einlassen wollen, dann wird die nagtive Meinung freigeschalten. ganz einach. Bevor Sie solche Gerüchte in die Welt setzen, sollten Sie erst einmal das Sytem verstehen.

MfG

Peter am 15.11.2010

eKomi ist Betrug und nichts anderes!

Für die Shopbetreiber lohnt es sich und für eKomi auch, da die Kunden nichts über die miesen Machenschaften von eKomi weiß und den Bewertungen vertrauen. Allerdings handelt es sich hier um ausgewählte "garantiert echte Kundenbewertungen".
Jede negative Bewertung wird von eKomi einem Schlichtungsverfahren unterzogen, welche in meinem Fall überflüssig war: ich habe nur den Shop "Sparhandy.de" negativ bewerten wollen, da meine Erfahrung mit "Sparhandy.de" absolut miserabel war. Was soll man den da schlichten? Naja, eKomi tat alles, damit meine Bewertung nicht veröffentlicht wird.
Ständig musste ich kurzfristig auf Antworten des Unternehmes reagieren, ansonsten wäre die Bewertung kurzfristig gelöscht worden.
An einem Sonntag Abend nach 22 Uhr erhielt ich die Aufforderung abermals zu antworten, ansonsten würde meine Bewertung am nächsten Tag gelöscht. Es blieben mir also nicht einmal 2 Stunden an einem Sonntag Abend bzw. nachts. Ich antwortete. Angeblich wurde die Bewertung dann veröffentlicht. Gefunden habe ich sie trotz ewigem Durchklicken der Shopbewertungen nirgends.
Wenn überhaupt wurde Sie mit dem Erstellungdatum veröffentlicht, wodurch sie weit weit hinter den aktuellen Bewertungen verschwindet.

So ein Spießrutenlauf über sich ergehen zu lassen um eine Bewertung abgeben zu dürfen ist doch mehr als fraglich. Vorallem die ständigen Warnungen vor der kurzfristigen Löschung der Bewertung, falls man nicht direkt antwortet. "eKomi" ist nicht mehr als eine manipulierte Shopbewertung, die sich eKomi von den Shops gut bezahlen lässt! Diese Shops erhoffen sich mehr Kunden und eKomi ist deshalb an guten Kundenbewertunge interessiert, damit der Shop weiterhin für das Label bezahlt.
Das scheint auch zu funktionieren, ist aber mehr als fraglich!

"garantiert echte Kundenbewertungen" sind hier "garantiert ausgewählte Kundenbewertungen"

MfG

Sascha Ballweg (www.schwitzen.com) am 05.12.2008

Treuhänderische Kundenbewertungen über eKomi

Wir testen eKomi nun seit einem Monat. Dabei hat sich herausgestellt, dass sich das System für uns 100% lohnt. Endlich sind unsere überwiegend sehr positiven Produktbewertungen auch wirklich glaubhaft. Darüber hinaus sollte man nicht vergessen, dass sich eKomi ebenfalls auch SEO-Sicht lohnt.

Seit dem wir eKomi nutzen sind wir unter folgenden Suchbegriffen bei Google jeweils auf den ersten Plätzen. Schon das ist für uns den Preis wert:

bewertung schwitzen (Platz 2)
bewertungen schwitzen (Platz 1)
kundenmeinung schwitzen (Platz 1+2)
kundenmeinungen schwitzen (Platz 1+2)
kundenbewertungen schwitzen (Platz 1+2)

Sascha Ballweg (www.schwitzen.com) am 10.11.2008

Produkt- und Shopspezifisch

> Das kann mir doch keiner erzählen, dass ein Shop negative Meinungen frei schaltet...

Wir machen das! Produktspezifisch bereits seit längerem unter
http://schwitzen.com/hh-shop_2006/reviews.php
und in Kürze für den Shop über "ekomi" :-)

Robby aus Berlin am 10.11.2008

Kundenbewertungen in Webshops: Keine Angst vor Kritik

Die Shopbetreiber sollten begreifen, dass eine negative Bewertung wichtig sein kann. Es können sich im täglichen Geschäft, Fehler einschleichen die Kunden nerven. Und vergessen wir nicht: "Ein genervter Kunde kommt nicht wieder."
Reagiert der Shopbetreiber schnell und stellt den Fehler ab und informiert seinen Kunden macht das Eindruck.
Mein Tipp: Macht Fehler und lernt aus ihnen!

Hannes am 10.11.2008

Negative Meinungen

Etwas komisch finde ich, dass der Shop selbst entscheiden kann, ob er eine negative Meinung freigibt oder nicht...
Das kann mir doch keiner erzählen, dass ein Shop negative Meinungen frei schaltet...

TOP-THEMEN

FC Bayern enttäuscht auf Facebook

FC Bayern enttäuscht auf Facebook

Der FC Bayern München wollte seiner neuen Facebook-Aktion ordentlich Schwung verleihen. Und sorgte bei den Fans für einigen Unmut mehr
Apple bringt iPhone 5 im Sommer heraus

Apple bringt iPhone 5 im Sommer heraus

Das neue iPhone 5 will Apple im Sommer 2012 auf den Markt bringen. Die Produktion soll bereits angelaufen sein mehr

Shop-Award 2012

Auf einer hochkarätigen E-Commerce-Messe wie der "Internet World" darf ein hochkarätiger E-Commerce-Preis nicht fehlen. Jetzt können Sie sich bewerben. mehr

Facebook Workshop: Open Graph

Zeig mir, wer mich ausblendet

Zeig mir, wer mich ausblendet

Facebook Insights zeigt nicht an, wie viele Nutzer die Beiträge der eigenen Fanpage verborgen haben. Über die Graph-API kommt man dennoch an diese Informationen heran.

Wir zeigen, wie das geht


Newsletter

Zweimal täglich das Neueste aus Online-Marketing, E-Commerce, Online-Recht und Technik sowie topaktuelle Personalien. Jetzt kostenlos bestellen!

Umfrage

Einer Werbewirkungsstudie von Tomorrow Focus zufolge bewerten Internetnutzer Videoanzeigen als besonders seriös. Teilen Sie diese Meinung?

Wirkt Videowerbung seriöser als andere Anzeigenformate?

Top 10 Artikel

Ausgabe 26

Internet World Business

Ausgabe 01/2012

Bestens gelaufen

Die deutschen Online-Händler sind mit dem Weihnachtsgeschäft sehr zufrieden weiterlesen
Apps richtig analysieren (Foto: istockphoto.com/Creativeye

Apps richtig analysieren

Wie lässt sich die Webanalyse auf mobile Apps übertragen und was es dabei zu beachten gilt mehr
Conversion-Optimierung mit Webanalyse (Foto: istockphoto.vom/mbortolino)

Conversion-Optimierung mit Webanalyse

Um die Schwachstellen eines Shops zu finden, müssen dessen Inhalte regelmäßig kontrolliert werden. Wie Händler ihr Monitoring verbessern können mehr
Tipps für intensivere Kundenbeziehungen (Foto: istockphoto.com/boryak)

Tipps für intensivere Kundenbeziehungen

Der Markt für Computerspiele wächst. Um davon zu profitieren, sollten Anbieter auch auf Mailmarketing setzen. So binden Sie Ihre Spieler mehr