Kundenbewertungen in Webshops: Keine Angst vor Kritik
10.11.2008 11:41 is/dg
Webhändler sollten ihren Kunden zuhören, auch wenn's manchmal weh tut
(Bild: Photocase.de/Biloba)
Bazaarvoice gibt Online-Shops Tipps zum Umgang mit negativem Kundenfeedback. Das Wichtigste zuerst: Negative Kommentare sollten auf jeden Fall veröffentlicht werden.
Glaubwürdige Kundenbewertungen sollen anderen Käufern als Richtschnur beim Einkauf dienen. Deshalb lassen innovative Onlineshops ihre Kunden auf der Webseite zu Wort kommen. Doch nicht alle Kundenkommentare sind positiv. Wie gehen Onlineshops am besten mit harschen Kritiken um? Bazaarvoice, US-Lösungsanbieter zur Einbindung von Kundenmeinungen in Onlineshops, greift dieses Thema im Unternehmensblog auf (www.bazaarblog.com).
Scott Muhlig, Content Operations Manager bei Bazaarvoice, unterscheidet zwischen solchen Bewertungen, die im Shop veröffentlicht werden, und solchen, die nicht online gestellt werden, weil sie gegen interne Vorgaben verstoßen. Als Ausschlusskriterien nennt er beleidigende Kommentare oder Auseinandersetzungen über den Preis oder den Service sowie das Erwähnen von Rechtsstreitigkeiten.
Er plädiert dafür, auf jeden Fall auch negative Kommentare zu veröffentlichen: "Wenn Ihre Produkte nur Bestbewertungen erhalten, fragen sich die Kunden, ob die Inhalte authentisch sind." Kritische Kommentare könnten Händlern helfen, blinde Flecken aufzudecken. Zum Beispiel, dass ein Vorgang im Shop nicht richtig funktioniert oder dass eine Information auf der Webseite falsch ist.
Wind aus den Segeln nehmen
Das nicht veröffentlichte negative Feedback sei jedoch auch wertvoll, so Muhlig. Wenn Leute unzufrieden sind, sind sie oft sehr verägert und vergreifen sich im Ton. Trotzdem sollten Händler diese Kommentare ernst nehmen. Denn wenn es ihnen gelingt, mit dem Kunden in Kontakt zu treten und das Problem zu lösen, verhindert dies, dass der unzufriedene Kunde seinem Ärger in Blogs oder Foren Luft macht.
Das Sichten der negativen Äußerungen könne in Einzelfällen auch helfen, einer möglichen gerichtlichen Auseinandersetzung zuvorzukommen, schreibt Muhlig. Die Geschäftsleitung solle die Beschwerden sehen. Oft gehe es den Kunden einfach darum, vom Unternehmen gehört zu werden. Händler sollten systematisch versuchen, aus den Beanstandungen Trends abzulesen. Häufen sich die Beschwerden zu einem Produkt oder Ablauf im Shop? Dann besteht Handlungsbedarf.
Sascha Ballweg (www.schwitzen.com) am 05.12.2008
Treuhänderische Kundenbewertungen über eKomi
Wir testen eKomi nun seit einem Monat. Dabei hat sich herausgestellt, dass sich das System für uns 100% lohnt. Endlich sind unsere überwiegend sehr positiven Produktbewertungen auch wirklich glaubhaft. Darüber hinaus sollte man nicht vergessen, dass sich eKomi ebenfalls auch SEO-Sicht lohnt.
Seit dem wir eKomi nutzen sind wir unter folgenden Suchbegriffen bei Google jeweils auf den ersten Plätzen. Schon das ist für uns den Preis wert:
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Sascha Ballweg (www.schwitzen.com) am 10.11.2008
Produkt- und Shopspezifisch
> Das kann mir doch keiner erzählen, dass ein Shop negative Meinungen frei schaltet...
Wir machen das! Produktspezifisch bereits seit längerem unter
http://schwitzen.com/hh-shop_2006/reviews.php
und in Kürze für den Shop über "ekomi" :-)
Robby aus Berlin am 10.11.2008
Kundenbewertungen in Webshops: Keine Angst vor Kritik
Die Shopbetreiber sollten begreifen, dass eine negative Bewertung wichtig sein kann. Es können sich im täglichen Geschäft, Fehler einschleichen die Kunden nerven. Und vergessen wir nicht: "Ein genervter Kunde kommt nicht wieder."
Reagiert der Shopbetreiber schnell und stellt den Fehler ab und informiert seinen Kunden macht das Eindruck.
Mein Tipp: Macht Fehler und lernt aus ihnen!
Hannes am 10.11.2008
Negative Meinungen
Etwas komisch finde ich, dass der Shop selbst entscheiden kann, ob er eine negative Meinung freigibt oder nicht...
Das kann mir doch keiner erzählen, dass ein Shop negative Meinungen frei schaltet...