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Jahresbilanz von Mister Spex

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Jahresbilanz von Mister Spex

Im Rausch der Zahlen

Jahresbilanz von Mister Spex

Der Online-Optiker Mister Spex hat seine Umsätze im vergangenen Geschäftsjahr 2011 um über 50 Prozent auf 17 Millionen Euro gesteigert. Das freut das Unternehmen so, dass es im Eifer des Gefechts noch weitere Zahlen veröffentlichte, nach denen niemand fragen würde, die aber jeder gerne liest.

So erfolgten sieben Prozent der Zugriffe auf die Mister-Spex-Website über mobile Geräte. Am auftragsstärksten Tag des Jahres wurden insgesamt 2.645 Pakete verschickt. Und die weiteste Lieferung ging über 2.499,5 Kilometer von Berlin nach Zypern.

Rund 4.900 Kundenmails beantwortet das Unternehmen durchschnittlich pro Monat, hinzukommen 3.700 Kundenanrufe mit einer durchschnittlichen Gesprächsdauer von 2:54 Minuten.

Insgesamt 118.000 Nutzer besuchten 2011 die Seite "Passwort vergessen". Die Bundesländer mit den besten Konversionsraten waren Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.  Die Top drei der beliebtesten Korrektionsbrillenmarken erklommen RayBan, Mister Spex und Calvin Klein.

Auch Betriebsinterna wurden ausgeplaudert: So liegt das Durchschnittsalter bei Mister Spex bei 34 Jahren, die Differenz zwischen größtem und kleinstem Mitarbeiter beträgt 0,56 Meter und allein die PR-Abteilung verbraucht monatlich drei Kilogramm Feldsalat, 60 Tomaten, 20 Avocados, 1,5 Kilo Feta-Käse, fünf Salatgurken und einen Liter Honig-Senf-Dressing.

Bleibt eine Zahl, die nicht erwähnt wurde: 2011 erhielten 19 von 150 Mitarbeitern die Kündigung.


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