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Einstweilige Verfügung gegen Brands4Friends

Screenshot Brands4Friends

Brands4Friends steht wegen Markenpiraterie unter Verdacht

Der Shopping-Community Brands4Friends ist eine einstweilige Verfügung aus den USA ins Haus geflattert. Der Modehersteller Abercrombie & Fitch erwirkte sie wegen vermeintlich gefälschter Markenartikel vor Gericht.

Das amerikanische Modeunternehmen Abercrombie & Fitch hat gegen den Shopping-Club Brands4Friends eine einstweilige Verfügung mit Ordnungsgeldandrohung von bis zu 250.000 Euro erwirkt. Anlass sind vermeintlich gefälschte Markenartikel, die die Berliner Holtzbrinck-Tochter am 11. September zu extrem günstigen Preisen verkauft hat. Brands4Friends-Sprecherin Claudia Gellrich räumt ein: "Wir müssen heute davon ausgehen, dass die Ware nicht echt ist und unser Lieferant betrogen wurde." Endgültig sind die Untersuchungen aber noch nicht abgeschlossen.

Davon unbeeinflusst hat der Shopping-Club seinen Mitgliedern bereits angeboten, die gekauften Abercrombie & Fitch-Produkte unentgeltlich umtauschen zu können und den vollen Kaufpreis zurückerstattet zu bekommen. Abercrombie & Fitch vertreibt seine Produkte im Normalfall ausschließlich in den USA und ist für seine rigide Distributionspolitik branchenweit bekannt. Brands4Friends ist nicht das einzige Unternehmen in Deutschland, das bereits auf Verdacht hin abgemahnt wurde.

Brands4Friends, an der auch die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck beteiligt ist, ist auch beim diesjährigen INTERNET WORLD Business-Award "Business-Idee des Jahres" nominiert.


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