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Paypal gibt Spenden für Wikileaks frei

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Paypal gibt Spenden für Wikileaks frei

Das Konto bleibt gesperrt

Paypal gibt Spenden für Wikileaks frei

Der US-Zahlungsdienstleister Paypal hatte in der Vergangenheit schon öfter Spendenkonten von Wikileaks beziehungsweise unterstützenden Verbänden gesperrt. Als Ursache wurde auf Verletzungen der Nutzungsbedingungen verwiesen. Jetzt hat das Unternehmen das Geld freigegeben, das Konto bleibt jedoch gesperrt.

Nach Angaben des Unternehmens erfolgte die Sperrung nicht auf Veranlassung der US-Regierung oder von Behörden. Zwar hatten US-Behörden Wikileaks darüber informiert, dass sie Informationen bereitstellten, die gegen US-Recht verstoßen. Eine Mitteilung an Paypal habe es aber nicht gegeben. Paypal korrigiert mit einem Blogbeitrag die diesbezüglichen Aussagen des Vice President of Platform, Mobile and New Ventures, Osama Bedier auf der LeWeb-Konferenz in Paris. Bedier hatte erklärt, dass Paypal in Reaktion auf die Erklärung der US-Behörde den Account gesperrt habe.

In Paypals Nutzungsbedingungen ist festgelegt, dass Organisationen und Unternehmen den Zahlungsdienstleister nicht nutzen dürfen, wenn sie illegale Aktivitäten fördern, unterstützen, ermöglichen oder andere dazu anleiten. Auf Grundlage dieser Bedingung hat Paypal den Account von Wikileaks und die von unterstützenden Organisationen gesperrt. Das Geld auf Wikileaks Paypal-Konto wurde inzwischen freigegeben. Der Account bleibt aber auch weiterhin gesperrt.

Angriffe auch gegen Paypal

Unterstützer von Wikileaks haben zuletzt empört auf die Entscheidung der Kreditkarteninstitute Visa und Mastercard reagiert, keine Zahlungen mehr an Wikileaks zu leisten. In der Folge wurden die Webseiten der beiden Unternehmen von Hackern attackiert. Mithilfe von verteilten Denial-of-Service-Attacken (DDoS) setzten die Angreifer die Seiten der Unternehmen mehrere Stunden außer Gefecht.

Derartige Angriffe werden derzeit auch gegen PayPal durchgeführt. Der Aufruf dazu verbreitet sich über Twitter und hat offenbar eine Schnittstelle des Zahlungsdienstleisters zum Ziel. Zwischenzeitlich war außerdem auch der offizielle Paypal-Blog nicht mehr erreichbar. Möglicherweise folgen in den nächsten Stunden erneut Angriffe auf Visa- und Mastercard-Server. Erste Ankündigungen lassen darauf schließen. Diese Angriffe schaden nicht nur den jeweiligen Unternehmen, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Onlineshop-Betreibern, deren Zahlungsschnittstellen möglicherweise nicht mehr zuverlässig funktionieren.


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Kommentare

W.Tell am 09.12.2010

USA

USA ---> United Shit of America!

hahahahaha

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