Die 100 innovativsten US-Webhändler
22.12.2008 11:54 is
Auf Martin & Osa führen sich bewegende Models schicke Kombinationen vor
Alle Jahre wieder kürt das US-Fachmagazin "Internet Retailer" die besten Webshops der USA.
Ein hervorragender Webauftritt reicht heute nicht mehr aus, um Internetnutzer in E-Commerce-Kunden zu verwandeln. Wichtig ist, die Interaktivität des Internets so zu nutzen, dass die Kunden dort angesprochen werden, wo sie sich aufhalten und wo sie bereit sind, auf Werbebotschaften zu reagieren. Dieses Fazit zieht die US-Fachzeitschrift "Internet Retailer“, die wie schon in den Vorjahren eine Auswahl der 100 besten amerikanischen Webshops erstellt hat.
Die Neuerungen der Shops gehen inzwischen über den Webauftritt hinaus, beobachtet das Magazin: "Händler beginnen damit, per Mobiltelefon oder Fernseher zu verkaufen, setzen Widgets ein, die die Kunden auf ihre Rechner herunterladen können, und sie erreichen Verbraucher über soziale Netzwerke, die zum Alltag von Millionen Menschen gehören.“ Ein Beispiel für die Nutzung sogenannter Web-2.0-Anwendungen bietet der Männerbekleidungsshop Undergear.com. Gleich auf der Einstiegsseite verlinkt er auf ein Profil in der Social Community MySpace, auf den eigenen Youtube-Kanal und auf die Bilderseite Flickr. Und wer nicht Mitglied bei Myspace ist, der findet auf Facebook ein Profil von Underwear.com.
Auch Videoclips sieht man immer häufiger in Webshops. Laut "Internet Retailer“ stellen sie sich als wirksames Verkaufsinstrument heraus. Der Schuhhändler Shoeline.com hat beispielsweise 100 Kurzclips von Schuhen online gestellt und die Konversionsrate dieser Produkte um 40 Prozent gesteigert, berichtet die US-Fachzeitschrift. Der Werkzeughändler Tool King hat sogar einen eigenen Webauftritt eingerichtet, auf dem er mit bewegten Bildern vorführt, wie die Werkzeuge funktionieren. Beim Skispezialisten Skis.com finden Kunden ebenfalls eine Videobibliothek mit Produktbesprechungen und Tutorials. Ebenfalls interessant: Skis.com
bietet Kunden mit einem „Ski-o-pedia“ redaktionelle Inhalte und damit attraktiven Mehrwert rund um den Skikauf.
Der Musikhändler Popcuts.com setzt mit seinem Geschäftsmodell auf Trendsetter: Dort können Lieder für 99 US-Cent gekauft werden. Immer wenn jemand ein Lied kauft, das ein registriertes Mitglied bereits erstanden hat, erhält dieses Mitglied eine kleine Provision. Je früher jemand einen Titel erworben hat, desto mehr erhält er. So schafft Popcuts.com einen Kaufanreiz. Der Modeshop Martin + Osa hat als Feature „Shop by Outfit“ eingeführt, präsentiert mit Bewegtbild. So können gleich passende Kombinationen und nicht nur einzelne Stücke bestellt werden.
Miguel Rego Gomes dos Reis am 28.12.2008
Einbetten von Videos
Das Einbinden von Videos, die auf den bekannten Videoplattformen gehostet werden, ist eine innovative Methode, um den potentiellen Kunden eine bessere Vergleichsmöglichkeit zwischen realen Produkten im Kaufhaus und dem Online-Shop zu geben. Diese innovative Methode der Produktpräsentation wird m.M.n. innerhalb der nächsten zwei Jahre in allen Onlineshops Einzug finden.