Bye-bye myby
20.04.2009 15:35 dah
Der Handels- und Touristikkonzern Arcandor will den Cash Flow verbessern und gliedert deshalb alle Geschäftsbereiche abseits des Kerngeschäfts in die eigenständige Einheit Atrys aus, dazu gehört auch das Shoppingportal myby.
Im Rahmen der anstehenden Konsolidierung wird sich der Konzern künftig auf die profitablen Kernbereiche von Primondo und Karstadt sowie auf das Touristikunternehmen Thomas Cook konzentrieren. Geschäftsfelder abseits der jeweiligen Kernbereiche werden zunächst in die neue Unternehmensgruppe Atrys ausgegliedert. Dort sollen die negativen Cash Flow von 300 Millionen Euro schnellstmöglich auf Null zurückgeführt werden.
Nicht zum Kernbereich von Primondo gehört den Restrukturierungsplänen zufolge auch das 2007 gestartete Shoppingportal myby, an dem der Axel Springer Verlag derzeit 25,1 Prozent hält. Eine mögliche Übernahme des Portals durch Axel Springer wird zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen. Die unter Atrys versammelten Unternehmensbereiche teilen das gleiche Schicksal: Sie sollen verkauft, eingestellt oder mit einem oder mehreren Partnern fortgeführt werden.
Vor allem den stationären Handel will der neue Arcandorchef Karl-Gerhard Eick verschlanken. So werden alle Quellefilialen und Technikcenter in die neue Unternehmenseinheit überführt. Bei Quelle soll zukünftig lediglich das Katalog- und Onlinegeschäft im Fokus stehen. Die Restrukturierung des Konzerns wird bis zu 900 Millionen Euro über die nächsten fünf Jahre kosten.
Insider am 15.10.2010
Er tut es schon wieder
ja- und da ist er wieder: Herr Daniel Boldin.
Jung, dynamisch - und garantiert efolglos. XXXXXX (durch Red. entfernt) Dort rollen seit dem die Köpfe reihenweise: Geschäftsführer, Einkäufer/Category Manager, Marktleiter und selbst der nationale Verkaufsleiter stehen in schöner Regelmäßigkeit zur Diskussion oder werden auf menschenverachtende Art und Weise "entsorgt". Egal, was diese bisher für das Unternehmen geleistet haben- Hauptsache weg!!
Eine Frage an das REWE-Mangement: wird aus ProMarkt ein reiner Online-Anbieter (was ja schon zu Wegert-Zeiten nicht geklappt hat) oder denkt die REWE NACHHALTIG und sichert Arbeitplätze??? Bis auf einen: den von HERRN Daniel Boldin!
Legreco am 14.06.2009
myby
Also Liebe Mitmenschen,
1. Hinter myby sind auch reale Menschen.
2. Diese bangen um Ihren Arbeitsplatz.
3. Kommentare von Leuten die dort noch nie was gekauft haben, bah.
Ich habe dort schon mehrere Sachen erworben und war stehts mit der prompten Lieferung, sowie der Garantieabwicklung immer zufrieden.
Die Preise waren gut, zumal man keine weiteren versteckten Kosten hatte (ohne Versandkosten).
Es wäre echt schade wenn myby von der Oberfläche verschwindet.
In diesem Sinne wünsche ich allen myby Mitarbeitern dass es weitergeht.
www.legreco.de
PS am 05.05.2009
Kommentare myby
Es ist immer schade, wenn solche Plattformen dazu genutzt werden sich zu unsachlichen Kommentaren hinreissen zu lassen. Schlimmer noch ist es sich dahinter zu verstecken, zu persönlichen Angriffen auszuholen und am Ende des Tages noch nicht einmal über die richtigen Informationen zu verfügen.
ob am 04.05.2009
zeitverschwendung
man kann sich nur wundern, womit sich die internet world redaktion auseinandersetzt. myby mag vor vier jahren in der welt von thomas middelhoff eine zentrale bedeutung gehabt haben. durch das delegieren der aufgabe an das "dynamische" unternehmerduo daniel boldin und marc sommer wurde jedoch schon von anfang an klargestellt, dass selbst thomas middelhoff kein vertrauen mehr in seine eigene idee hatte. niemand der die beiden kennt, hat nur einen cent auf den erfolg dieser mission gesetzt. jetzt erkennt auch jeder unbeteiligte den zustand dieses projektes: miserable prozesse, schlechter support, durchschnittliche produktpalette, nicht marktgerechte preise, verwirrendes marketing, drittklassiges team und ein lediglich reagierendes administratoren-duo boldin und sommer an der spitze.
EE am 30.04.2009
Was davon übriggeblieben ist ...
Was will Arcandor mit myby denn ganz genau verkaufen? Denn was Daniel Boldin ganz hervorragend und in kurzer Zeit hinbekommen hat, ist die Fluktuation in seinem Unternehmen. Schon nach einem halben Jahr war keiner der Manager mehr an Bord, die am Aufbau der Businessidee beteiligt waren. Nach einem Jahr waren mehr als 80% der Mitarbeiter gegangen oder ausgetauscht worden. Inzwischen haben wir dort keinen einzigen der alten Ansprechpartner mehr. Man sollte meinen, in einem Startup Unternehmen sollte es besonders einfach gelingen, die Mitarbeiter zu motivieren und zu hohen Leistungen anzuspornen. Anstattdessen gibt man die riesige Budget und People Verantwortung wieder einmal einem ausgedienten Assi, der nicht nur auftritt wie ein Konfirmant sondern anscheinend auch managet wie ein solcher.
Helmut K. am 30.04.2009
myby
...also das sehe ich anders.
myby ist doch weiterhin sehr aktiv. Man sollte sich nicht nur auf die Pressemitteilungen verlassen. So wie ich das sehe, muss man im Hause Arcandor eine Menge Baustellen bearbeiten. Aber myby jetzt an dieser Stelle weg zu reden, ist realitätsfremt.
Für mich ist das einer der attraktivsten und besten online-Shops und das soll gerne so bleiben.
jenny aus Düsseldorf am 27.04.2009
myby
habe da mal was gekauft und erst anschließend festgestellt, dass sich schon viele über myby beschwert haben...als Newcomer hat man es sicherlich nicht schwer, aber wer so groß Werbung in der Bild macht, sollte sich nicht wundern, wenn der Kunde auch perfekten Service usw fordert...selber schuld, wenn man sich selbst so inszeniert..meine Mädels kennen myby überhaupt nicht und kaufen daher lieber bei Mediamarkt oder Amazon
wer oder was myby ist, sein soll oder war wird sich wohl nicht klären...ist aber auch nicht von Interesse...ich wollte auch mal einen Kommentar schreiben zu Themen, die die Welt bewegen:-)))
Josef K aus M. am 21.04.2009
myby
myby was ist das? sehe ich genau so...wurde nie von Arcandor erwähnt, wird nur durch irgend einen Quatsch oder Fachleute in Szene gestellt und würde, wenn man sich nicht immer mit dieser kurzfristige Erscheinung beschäftigen würde, auch niemanden wirklich berühren...oder kennt jemand noch die Platzhirsche aus der Zeit der "NewEconomy"...alles ist vergänglich.... jedem war doch klar, dass myby keine Bedeutung im e-commerce erlangen würde..also, was soll's ...bye bye myby - na und !?
Ricky am 20.04.2009
myby
Eine gewissen Schadenfreude lässt sich beim lesen des Artikel schon entnehmen.
Irgenwie beschleicht mich als geneigten Leser das Gefühl, das das Thema "myby" gerne mit Spott und Hohn bei sogenannten-, schlimmer noch " selbsternannten Branchenkennern" gerne genutz wird, sich in Scene zu setzen.
Wie sonst kann es sein, das ein Ecommerce Unternehmen wie myby, bei dessen "minimaler" Bedeutung für die Arcandorentwicklung, und in der Kundenwahrnehmung, soviel Aufmerksamkeit gewidmet wird.
So wurde im Januar myby noch als Zukunftsweisend für Arcandor bezeichnet und heute als "Pleite" dargestellt, nicht von Arcandor..nein genau von diesen Fachleuten.
TM am 20.04.2009
myby - es war einmal Daniel Boldin
es fing nibulös und mit der ersten Sparmaßnahme an...aus mybuy wurde myby...und endet mit dem Verkauf oder Zerschlagung...selbst wird es myby nicht schaffen, die angeblich geplanten Anlaufverluste mittelfristig einzufahren...bei >3% Marge kann das dauern....jetzt geht es myby und dem Geschäftsführer Daniel Boldin an den "Kragen", vom ehemaligen Leiter der Restrukturierung auf das Abstellgleis...na ja, von einem WHU Studenten sollte man etwas mehr betriebswirtschaftliche Kenntnisse erwarten können; 21 Mio Verlust bei angeblichen 18 Mio Umsatz ist schon hitverdächtig; meiner Meinung nach hat er damit Lars Windhorst überrundet...der hat ja wenigstens anfänglich Umsatz und Verlust unterscheiden können....schade, denn es hätte auch anders laufen können....bin gespannt, wo Boldin demnächst auftaucht....