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Beate Uhse gibt Kunden-E-Mails preis

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Diskret einkaufen bei Beate Uhse? Das war einmal.

Peinliche Datenpanne bei Beate Uhse: Bei einer Online-Recherche nach der eigenen E-Mail-Adresse wurde der Weblogger Daniel Große an einer unerwarteten Stelle fündig.

Diskrete Tragetüten und unverdächtige Paketverpackungen kann sich die Erotikkette Beate Uhse eigentlich sparen, wenn Kundendaten öffentlich über das Web zugänglich sind. Wie der Weblogger Daniel Große zufällig bei der Recherche nach einer E-Mail-Adresse herausfand, waren die Daten tausender Kunden, die am Beate-Uhse-Gewinnspiel auf Lustkatalog.de inklusive Datum und Uhrzeit des Zugriffs online öffentlich zugänglich.

"Die fehlerhaften Sicherheitseinstellungen sind offenbar im Rahmen eines Upgrades unseres Shopsystems entstanden", schreibt Beate Uhse Große in einer ersten Stellungnahme - ohne diesen Fehler jedoch irgendwie zu bedauern. Bestelldaten oder Bankverbindungen seien jedoch zu keinem Zeitpunkt einsehbar gewesen, heißt es. Die Datenpanne ist inzwischen behoben. Doch über den Cache diverser Suchmaschinen dürften Interessenten die Kundenlisten noch immer einsehen und für eigene Zwecke auswerten können.


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