"E-Commerce lohnt sich nicht" - ob die französische Kaufhauskette Galeries Lafayette ihren E-Commerce-Einstieg bis Ende des Monats angesichts des deprimierenden Titels des neuen E-Commerce-Ratgebers der Gescher Agentur Shopmacher wohl nochmal überdenkt? Immerhin macht der aktuelle Quartalsbericht von Zooplus Mut: Man kann mit E-Commerce auch schwarze Zahlen schreiben - vielleicht, wenn man den ganzen Ratgeber gelesen hat.
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Aufbruch und Abschied im Online-Lebensmittelhandel: Während sich DHL für sein neues Großprojekt, der Lieferung von frischen Lebensmitteln, rüstet und im Großraum Köln sein erstes Pilotprojekt dazu startet, herrscht beim Online-Lebensmittelhändler Froodies Ebbe in der Kasse, weil die Investoren in der jüngsten Finanzierungsrunde zauderten. Jetzt muss der Insolvenzverwalter helfen. Und auch Otto hat bei seinem Online-Modeshop Refashion die Reißleine gezogen: "Ziele nicht erfüllt" ist aus Hamburg (einmal mehr) zu hören.
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Dass Pinterest in Sachen Social Commerce bedeutender werden könnte als Facebook, mutmaßen Branchenkenner schon länger. Jetzt zementiert der japanische E-Commerce-Riese Rakuten diese Ansicht und investiert in die Online-Pinnwand. Derweil macht Metro-Chef Olaf Koch Media Markt und Saturn im E-Commerce Mut und erwartet schon in diesem Jahr dreistellige Millionenumsätze aus diesem Kanal. Und die Samwer-Brüder sind ihrem Copy-Cat-Image nachgekommen und haben bei der Konkurrenz gleich ganze Quellcode-Teile kopiert.
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Die Versandhandelsbranche wächst und wächst - nur Beate Uhse hat nichts davon. Hier schrumpft der Versandhandel schneller als der stationäre Umsatz, zeigen die jüngsten Quartalszahlen. Derweil hat sich Otto einen Spezialisten für Nischenshops in die Gruppe geholt und Zalando gibt es fortan auch in Südafrika - unter dem Namen Sabunta.
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Der Daily-Deal-Anbieter Groupon, oft für seine Kreativität in Sachen Geschäftsberichte unter Beschuss geraten, hat für das erste Quartal 2012 erstmals einen Betriebsgewinn von rund 40 Millionen US-Dollar vermeldet. "Peanuts", mögen sich da die Betreiber von 21diamonds denken, bei denen eine Kundin aus Ostdeutschland mit einer einzigen Ohrring-Bestellung allein für Umsätze in Höhe von 138.597 Euro sorgte. Indes geht es dem Schuhfabrikanten Tamaris mit seinem geplanten Webshop nicht in erster Linie um schnöden Mammon, sondern um eine glamouröse Präsentation der gesamten Schuhkollektion.
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Ist das die Kapitulation des stationären Handels gegenüber dem E-Commerce? Der Zukunftsforscher Ulrich Reinhard glaubt, dass sich im Stationärhandel in Zukunft Beratungsgebühren durchsetzen werden, um den Beratungsklau im Web zu stoppen. Da kann man dann fast den Präsidenten des Schweizer Versandhandelsverbandes VSV verstehen, der sein privates Geld lieber in Logistik- als in stationäre Einkaufszentren investieren würde. Der Versandhandelsexperte beobachtet interessiert, wie Amazon immer mehr Logistikzentren eröffnet, und dort zweimal soviel Ware dreht wie das beste Einkaufszentrum in der Schweiz.
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Auch das schlechte Regenwetter bringt keinen Aufschwung für die britischen Online-Umsätze, Online-Buchungen im Tourismus wachsen weiter, Partnerbörsen wollen seriöser werden und Pinterest ist die neue große Social-Commerce-Hoffnung
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Otto sucht sein Heil in Brasilien, Rocket Internet verfügt bald über Kapital von einer Milliarde Euro, der deutsche Online-Buchhandel leidet und Amazon will nun auch noch Pfennigartikel in sein Sortiment aufnehmen - in der E-Commerce-Landschaft ist heute wieder einmal viel geboten.
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Wie in einem Sience-Fiction-Film könnte in wenigen Jahren Produktpräsentationen aussehen: US-Forscher haben eine Technik entwickelt, um plastische 3D-Hologramme anzuzeigen. Die Technik dafür lässt sich in jedem Elektroladen kaufen. Außerdem: Pinterest-Nutzer sind für Händler wesentlich wertvoller als Facebook-User und der M-Commerce-Boom ist in den USA längst nicht mehr zu übersehen.
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Kein Zweifel, Amazon macht mit dem Modehandel erst. Hat dabei aber ein Problem, das sich mit Geld allein nicht lösen lässt: In den Köpfen der Verbraucher passen Fashion und Amazon einfach noch nicht zusammen. Außerdem: Facebook zeigt mit Offers, wie sich Produkte im Social Network verkaufen lassen (sollen) und auch in den USA wächst keine Handelssparte so stark wie die Online-Pure-Player.
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