Wie unterscheiden sich die Angebote?
Was unterscheidet die zahlreichen Lösungen voneinander? „Alle Anbieter beherrschen die Basisfunktionalitäten", erklärt Christoffer Feilberg, CEO von Emediate. Feilberg sieht zwei Ansätze, wie Adserver-Anbieter an den Markt herantreten: Einmal wird die eigene Agenda verfolgt, ohne groß auf die Kunden zu hören, und einmal ist da der Anspruch, sich an den Anforderungen der Kunden zu orientieren. Emediate zählt er zu Letzteren. Er rät Unternehmen, die auf der Suche nach einer neuen Adserver-Lösung sind, vor allem auf das Support-Angebot des Anbieters zu achten. „Adserving wird immer komplexer, man braucht Support", so Feilberg. Des Weiteren sollten Unternehmen herausfinden, wie flexibel und beweglich ein Adserver-Anbieter ist. „Sonst sind sie an einen Anbieter gebunden, der sein Produkt nicht weiterentwickelt."
Manche Adserver-Anbieter wie Doubleclick oder Atlas unterscheiden nach Lösungen für Agenturen und Lösungen für Vermarkter. Die Anforderungen der beiden Kundengruppen überschneiden sich teilweise, weichen aber in einigen Punkten voneinander ab, erklärt Jörg Klekamp von Adition. Schnellen Werbemittel-Upload, einfache Bedienung der Software, guten und schnellen Support sowie Monitoring-Funktionen, um die Auslieferungsergebnisse zu überwachen, brauchen alle Adserver-Kunden. Agenturen benötigen umfangreiche Reports, vor allem im Bereich des Post-Trackings, und sie legen Wert auf komfortables Einpflegen von Mediaplänen, so Klekamp. Onlinevermarkter hingegen stellen hohe Ansprüche an die Kampagnenaussteuerung: Sie müsse möglichst schnell und genau funktionieren.