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Wie gehen Anbieter mit Zähldifferenzen um?

Oliver Weiss

Wie häufig ein Nutzer Kontakt mit einer Kampagne hatte, erfasst Microsoft Advertising beziehungsweise Atlas mit dem neuen Analysetool „Engagement Mapping". „Engagement Mapping im Markt positionieren, weitere Kunden an unsere API anbinden und Impression Exchange", stehen bei Oliver Weiss, Group Head Atlas Advertiser Suite bei Microsoft Advertising, auf der To-do-Liste. Impression Exchange ist ein vom amerikanischen Branchenverband Interactive Advertising Bureau (IAB) entwickelter Ansatz, mit Zähldifferenzen umzugehen. Das Ziel ist, einen automatisierten Datenfeed in Echtzeit zwischen Publisher- und 3rd-Party-Adservern zu entwickeln. „Bei jedem 3rd-Party-Adserver-Aufruf gibt der Publisher-Adserver eine eindeutige Kennung mit, die auf beiden Systemen gespeichert werden kann. Darüber ist ein automatischer Abgleich zwischen den beiden Vertragspartnern auf Einzel-Impression-Level in Echtzeit möglich", erklärt Weiss.

Bei Emediate, dem Adserver des Onlinevermarkters Ad Pepper, stehen die Verbesserung und die Erweiterung der Technologie im Fokus. Zum Jahreswechsel wird der Adserver-Anbieter die Version Emediate Ad 3.8 auf den Markt bringen. Adnologies wiederum arbeitet an „diversen neuen Targetings" sowie an der automatischen Fakturierung von Medialeistung, berichtet Andreas Schwibbe, Geschäftsführer von Adnologies.

Der Rich-Media-Spezialist Eyewonder integriert „klassische" Adserver-Fähigkeiten wie Targeting und Unique-User-Tracking in seine Lösung und hat dazu eine Partnerschaft mit dem australischen Adserver-Anbieter Facilitate Digital vereinbart. Eyeblaster, ebenfalls auf die Auslieferung von Rich-Media-Formaten spezialisiert, befasst sich mit IPTV, einem Mediaplanungstool, der Schnittstellenoptimierung für Datafeeds sowie der Verbindung zu Abrechnungssystemen.

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