Interview: "Auslieferung muss optimiert werden"
Der Online-Vermarkterkreis im BVDW plant, zusammen mit Keynote Systems die Performanz und Erreichbarkeit von Adservern zu prüfen. Wird Doubleclick an diesem Monitoring teilnehmen?
Michael Fuhrmann: Wir sind vom OVK angeschrieben worden. Der Ideenansatz geht in die richtige Richtung und wir diskutieren das momentan intern. Wenn allerdings jeder Markt eine eigene Standardisierung einführt, wird es für überregionale Anbieter schwierig.
Was sind für Doubleclick derzeit wichtige Themen? Woran arbeiten Sie?
Fuhrmann: Die automatische Optimierung der Werbemittelauslieferung ist ein wichtiges Thema. Bei Videos spüren wir eine stärkere Nachfrage und auch für die Anzeigenbörse Doubleclick Advertising Exchange interessieren sich unsere Kunden stark.
Was kann diese Advertising Exchange und wie viele deutsche Kunden nutzen Sie schon?
Fuhrmann: Die Advertising Exchange AdX wird sowohl von Agenturkunden als auch von Publisher-Kunden genutzt und überträgt das Biet-Prinzip aus dem Suchwortmarketing auf Display. Damit können Webseitenbetreiber in Europa seit circa einem Jahr ihr unverkauftes Inventar versteigern.
Wie weit wird die Integration von Doubleclick in Google gehen, wird es den Namen Doubleclick schon bald nicht mehr geben? Schließlich lautet Ihre Funktionsbezeichnung Head of Media Platform bei Google.
Fuhrmann: Der Name Doubleclick wird weiterhin existieren. Sobald wir den Integrationsprozess abgeschlossen haben, werden wir mehr sagen können.