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Redesign bei Bergfreunde.de

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Redesign bei Bergfreunde.de

"Ohne Bauchgefühl geht es nicht"

(Foto: Fotolia.com / diavoletto)

Live Das Einkaufserlebnis wird den Kunden auch beim Online-Kauf immer wichtiger. Sebastian Staendecke erklärte auf dem Internet World Kongress am Beispiel des Redesigns von Bergfreunde.de, warum ständiges Testen der eigenen Seite unerlässlich ist - und wieso Händler trotzdem auf ihren Bauch hören sollten.

"Bergsport und Kletterausrüstung sind oft ein hochemotionales Thema und eignen sich daher gut für die Kundenbindung", erklärte Sebastian Staendecke, Leiter Marketing & Kommunikation bei Bergfreunde.de, auf dem Internet World Kongress. Der Online Pure Player richtet sich an junge Kletterer. Im Zuge des Redesigns der Seite haben sich die Macher von Bergfreunde.de intensiv mit dem Thema Conversion Rate Optimierung auseinandergesetzt. Dabei hat sich gezeigt: Ein Redesign birgt viele Tücken.

Zunächst bestand das Problem des Platzmangels. Das veraltete Dreispalten-Layout musste überholt werden. "Das Problem war nur, auf der rechten Spalte waren so unwichtige Dinge wie der Warenkorb und der Login". Nach erfolgtem Redesign sei dann die Conversion Rate erst mal um 0,2 Prozent gesunken. Eine Differenzanalyse habe anschließend gezeigt: Im alten Layout wurden unter anderem die Preise größer angezeigt, es gab eine Listenansicht mit besserer Vergleichbarkeit und Kurztexte zu den Produkten. Daraus sei die Erkenntnis entstanden: Nach dem Redesign muss die Optimierung weiter gehen. Dabei ist auch Social Media ein wichtiger Bestandteil. So hat das Unternehmen etwa über Facebook zahlreiche Verbesserungsvorschläge von den eigenen Fans erhalten.

Zum Schluss verriet Staendecke, welche Lehren er aus dem Redesign gezogen hat:

  • Man braucht realistische Ziele.
  • Wer mit Zahlen spielt, sollte wissen worauf er sich einlässt. 
  • Glaube an deine Methodik.
  • Ohne Bauchgefühl geht es nicht.  
  • Die Optimierung endet nie.
  • Es bleibt immer ein Wagnis.

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