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Österreich online
Sieben Milliarden Euro – und damit 14 Prozent mehr als im Vorjahr – gaben die Österreicher 2010 für Web-Einkäufe aus, ermittelte das Marktforschungsinstitut Regio Data. Damit liegt der Anteil am gesamten Einzelhandelsumsatz mit sechs Prozent unter dem Wert von Deutschland (7,8 Prozent). Rund zwei Milliarden Euro erwirtschafteten reine Webshops, weitere 500.000 Euro wurden über Versteigerungsplattformen erzielt, Reisebuchungen, Software-Downloads und Finanzdienstleistungen verdienten zusammen 4,5 Milliarden Euro.
Die stärkste Branche im österreichischen E-Commerce waren Elektroartikel-Shops, die rund 700 Millionen Euro Umsatz erzielten und inzwischen 16 Prozent ihrer Gesamtumsätze online erwirtschaften. 300 Millionen (22 Prozent der Gesamtumsätze) wurden in Bücher investiert, weitere 240 Millionen (4,0 Prozent) in Kleidung. Auch der Bereich Sportartikel ist im österreichischen E-Commerce inzwischen gut vertreten. Hier weist die Studie Umsätze in Höhe von 170 Millionen Euro und einen Umsatzanteil von sieben Prozent aus.
Insgesamt gibt es in Österreich 2.800 Webhops – in Deutschland sind es rund 150.000. dz ❚