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Web-Modeshops im Fokus

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11.11.2011

Web-Modeshops im Fokus

Eine Studie zeigt, welcher Shop am besten verkauft – und was es noch zu optimieren gilt

 

Klassenprimus: 7trends.de schnitt im Benchmark am besten ab

Zum inzwischen zweiten Mal hat die Beratungsgesellschaft Media Economics 120 Online-Modeshops hinsichtlich Faktoren wie Produktbeschreibung und -visualisierung, Checkout, Kundenservice, Usability, Social Media und Mobile analysiert. Das Ergebnis: Über alle 93 Faktoren siegte in der Gesamtauswertung der Modeshop 7trends.de mit 816 von 1.000 möglichen Punkten – vor Zalando (753 Punkte) und dem deutschen Web-Storefront von Hugo Boss mit 745,5 Punkten. Der Web-Modehändler Asos ist Klassenbester im Bereich Social Media. Den ersten Platz im Bereich der mobilen Angebote auf Smartphones und Tablets belegte die Otto-Gruppe.

Ausbaufähige Usability


Die Ergebnisse im Detail zeigen: In Sachen Usability haben viele Modehändler noch erhebliches Verbesserungspotenzial. So unterstützt nur rund ein Drittel der Modeshops seine Kunden inzwischen mit Guided-Selling-Funktionen. Lediglich jeder fünfte Web-Händler versucht, über zusätzliche Passform-Informationen die Retourenquoten zu mindern.

Auch bei der Produktvisualisierung gibt es noch unerledigte Fleißaufgaben für die Web-Händler: So nutzt nur jeder zehnte Modeanbieter Produktvideos oder 360-Grad-Animationen, um Käufern einen guten Eindruck von Qualität und Schnitt der Produkte zu vermitteln. Insgesamt zeigt die Studie eine Tendenz der Web-Händler, Mode im tatsächlichen menschlichen Gebrauch zu präsentieren. 60 Prozent der Modeanbieter lassen am Model, 33 Prozent an der Büste shooten.

Obwohl Mobile Commerce noch immer in den Kinderschuhen steckt, demonstriert die Studie „E-Fashion 2011“, dass Modehändler dem Thema schon relativ aufgeschlossen gegenüber stehen. 15 Prozent der analysierten 120 Shops präsentieren sich der Kundschaft bereits mit einer iPhone-basierten App. Und sechs Prozent haben eine iPad App oder eine mobile Browser-optimierte Version zur Tablet-Nutzung umsetzen lassen. Mehr als die Hälfte der Modeunternehmen bieten jedoch derzeit weder eine App noch eine mobile Browser-optimierte Version an.

Facebook als Pflichtkanal


Um Facebook indes kommt inzwischen kaum mehr ein Modeshop herum. 93 Prozent der analysierten Shops pflegen ein eigenes Profil auf Facebook. 50 Prozent zählen mehr als 10.000 Fans, zwölf Prozent gar über eine Million Fans. dz  ❚


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